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Hückelhoven
Deutsche und schottische Hobbyfotografen auf Fotopirsch

Hückelhoven: Deutsche und schottische Hobbyfotografen auf Fotopirsch
Die Bilderausstellung ist noch am Samstag, 31. Oktober, von 13 bis 18 Uhr, sowie am Sonntag, 1. November, von 11 bis 18 Uhr, zu sehen. FOTO: Jürgen Laaser
Hückelhoven. "Grenzenlos - boundless" heißt eine Ausstellung des Fotoclubs Hückelhoven, die im Alten Rathaus in Ratheim zu sehen ist. Von Daniela Giess

Futuristisch wirkende Schaufelradbagger im Braunkohle-Tagebau, Rotkehlchen, Klatschmohn, von Regentropfen benetzt: Die Mitglieder des Fotoclubs und des Midlothian Camera Clubs luden am Wochenende zu einer weiteren Gemeinschaftsausstellung ins Alte Rathaus am Ratheimer Markt ein.

"Grenzenlos - boundless" haben die deutschen und schottischen Hobbyfotografen die Ergebnisse ihrer Fotopirsch genannt, die auch noch am Samstag, 31. Oktober, von 13 bis 18 Uhr, sowie am Sonntag, 1. November, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr, zu sehen sind.

Heinz Beckers, Vorsitzender des Hückelhovener Fotoclubs, begrüßte zahlreiche Besucher bei der offiziellen Eröffnung im Alten Rathaus. Auch sechs Fotografen aus dem Partnerschaftsdistrikt des Kreises Heinsberg waren dabei. Bereits seit 15 Jahren werden gemeinsame Ausstellungen organisiert, die abwechselnd in Ratheim und in Dalkeith nahe Edinburgh stattfinden. Die Bilder seien von hoher Qualität, betonte Beckers, der die Aufnahmen aus dem Tagebau beisteuerte.

Dass das Fotografieren als gemeinsames Hobby grenzenlos sei, werde beim Blick in die Gästeliste deutlich, sagte der Waldfeuchter in seiner Ansprache. Neben befreundeten Fotografen aus Belgien und den Niederlanden waren auch Mitglieder des Fotoclubs Lebensart für Menschen mit Handicap der Einladung ins Alte Rathaus gefolgt.

Die "internationale Foto-Zusammenkunft", so Beckers, begeisterte auch die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Axer. Die Ausstellung sei schon lange fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Stadtgebiet Hückelhoven, unterstrich sie. Und weiter: "Diese Bilder sind wirklich Kunst."

Ein gutes Foto entstehe zunächst im Kopf des Fotografen und nehme dann durch langes, sehr intensives Hinschauen Form an, sagte Beckers. Farben, Lichtsituationen und Bewegungen würden auf diese Weise sichtbar und lebendig.

Das Bild beinhalte einen Fundus gemeinsamen, verbindlichen Wissens und Bewertens sowie die individuellen Erfahrungen des Fotografen. Aus dieser Mischung entstehe das Bild mit einer individuell geprägten Bildgeschichte, erläuterte Beckers. Somit zeige jedes Foto auch "ein kleines Stück Leben und die eigene Sichtweise des Bildschaffenden" aus dessen Leben. Mit schnellen Handy-Aufnahmen habe dies nur sehr wenig zu tun. Auf Bildtitel habe man bei der aktuellen Ausstellung ganz bewusst verzichtet, da man keine Richtung oder Deutung vorgeben wolle.

Bodo Schwellnus ist der "Schottenbeauftragte" des Hückelhovener Fotoclubs - er begrüßte die weit gereisten Gäste in englischer Sprache.

Quelle: RP
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