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Mobile Redaktion Auf Dem Weg Ins Berufsleben
Eine Chance für Unentschiedene

Mobile Redaktion Auf Dem Weg Ins Berufsleben: Eine Chance für Unentschiedene
Erik Dohmen von der Polizei im Kreis Heinsberg stellte die Möglichkeiten vor, seinen Berufsweg bei der Polizei einzuschlagen. Hier blieben viele Jugendliche stehen und hörten zu. FOTO: Jürgen Laaser
Erkelenz. Das Gymnasium Hückelhoven hatte für Samstag die erste Hückelhovener Berufsinformationsbörse organisiert. Schüler informierten sich über mögliche Karrierewege und diskutierten mit der RP über professionelle Mediennutzung. Von Katrin Schelter

Sobald es langsam, aber sicher auf das Ende der Schullaufbahn zugeht, müssen sich Schüler die Frage stellen, wohin ihr Weg in Zukunft führen soll. Für welches Berufsfeld wollen sie sich entscheiden? Mögliche Antworten auf diese Frage zu finden, ist enorm wichtig - schließlich wird der Beruf sie für einen sehr großen Teil ihres Lebens begleiten.

Um den Schülern Anregungen zu bieten und ihnen diverse berufliche Perspektiven aufzuzeigen, fand im Gymnasium der Stadt Hückelhoven am Samstag die erste Hückelhovener Berufsbörse mit örtlichen Unternehmen, Banken und Selbstständigen statt. "Dies ist eine besondere Chance, vor allem für diejenigen, die noch unentschieden sind", betonte Schulleiter Arnold Krekelberg in seiner Begrüßungsrede. Tatsächlich war das Informationsangebot sehr breit gefächert: Bei insgesamt 27 Ausstellern konnten sich die Schüler im persönlichen Gespräch über Studium, Ausbildung und Wege in den Beruf in Kenntnis setzen lassen.

Zu den Ausstellern zählten unter anderen die IT-Firma ene't, die Elektroinnung Kreis Heinsberg, das Evangelische Altenzentrum Hückelhoven, die Rechtsanwaltskanzlei Ringk, die Hückelhovener Stadtverwaltung, die Zahnarztpraxis Dr. Hemsing sowie die Kreissparkasse Heinsberg. Besonders beliebt war bei vielen Schülern der Informationsstand der Polizei. Auch die Rheinische Post war mit einer "Mobilen Redaktion" vertreten - Redakteurin Gabi Laue diskutierte hier mit den Jugendlichen über die professionelle Mediennutzung und zeigte Wege in den Journalismus auf. Vertreter der regionalen Hochschulen, darunter die RWTH und FH Aachen sowie die FH Niederrhein, boten Vorträge zur Studienentscheidung an, die von den Schülern begeistert wahrgenommen wurden. Viele der Ansprechpartner, so auch Webdesigner Oliver Caron, sind Ehemalige des Gymnasiums, die den Schülern aus der Praxis von Studium und Ausbildung berichteten. "Die ersten Planungen fanden vor etwa einem Jahr statt", sagte Lehrerin Annelore Hecker, die die Berufsbörse in Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Ulrich Latour initiiert hatte, im Gespräch mit der Rheinischen Post. Unterstützung bekamen sie vom Wirtschaftsförderungsamt der Stadt, bei dem sie mit ihrer Idee offene Türen einrannten. "Zu unseren ersten Ansprechpartnern gehörten die ortsansässigen Betriebe und ehemalige Schüler", führte Hecker weiter aus. Schulleiter Krekelberg fügte hinzu: "Wir wollten vor allem auch das Berufsleben in Hückelhoven attraktiv machen." Nach einer Auswertung der Veranstaltung wollen die Organisatoren über eventuelle künftige Informationsbörsen nachdenken - dann vielleicht auch in Kooperation mit den weiteren Schulen der Stadt.

Die Resonanz der Schüler war weitgehend positiv. "Mir haben vor allem die Praxisberichte gut gefallen, die waren sehr hilfreich", sagte Paula Neuefeind. "An sich ist die Börse sinnvoll, vor allem für Schüler, die noch kein Praktikum absolviert haben. In Zukunft könnte man aber mehr im Bereich Medien und Kommunikation anbieten", fand Celine Lange.

Quelle: RP
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