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Hückelhoven
Frühlingskonzert: Musik als Sprache überspringt Grenzen

Hückelhoven: Frühlingskonzert: Musik als Sprache überspringt Grenzen
Das Orchester des Hückelhovener Gymnasiums spielte unter Leitung von Claas Otto. FOTO: Jörg Knappe
Hückelhoven. Die Freude am Musizieren verbindet Jugendliche: Orchester des Gymnasiums, der Kreismusikschule und der Scuola Media aus Verbania in der Aula. Von Laura Dohmen

Drei Orchester aus zwei unterschiedlichen Ländern mit einem gemeinsamen Projekt: gemeinsam Musik machen. "La musica unisce" - die Musik verbindet. So fassten die Leiter dieses besonderen Austausches ihr Projekt zusammen. Bereits zum dritten Mal trafen Schüler des Gymnasiums Hückelhoven, der Kreismusikschule Heinsberg und der Scuola Media Statale Ranzoni aus dem italienischen Verbania am Lago Maggiore zum gemeinsamen Musizieren zusammen. Höhepunkt des einwöchigen Austausches war ein gemeinsames Frühlingskonzert am Freitag in der Aula in Hückelhoven.

"Unsere italienischen Gäste sind vor zwei Jahren schon einmal hier gewesen", erklärte die Leiterin der Kreismusikschule Gerda Mercks. Zwar habe man in diesem Jahr weniger Zeit miteinander verbracht, weil die Gastschüler in einer Jugendherberge statt wie zuvor in Gastfamilien untergebracht waren, aber "wir haben die gemeinsame Zeit gut genutzt", resümierte Mercks.

Das musikalische Ergebnis konnte das Publikum überzeugen. Der Einstieg in das Konzert gelang dem Schulorchester des Gymnasiums Hückelhoven unter der Leitung von Claas Otto. Gleich mit ihrem ersten Stück "La vita e bella - das Leben ist schön" präsentierten die Schüler eine große Bandbreite von dezenten Klaviertönen über beschwingte Rhythmen bis hin zu melancholischen Melodien. Mit der "Amélie Suite" entführten sie das Publikum aus der Hückelhovener Aula in die Gassen der französischen Hauptstadt und mit dem Stück "Cantina Band" aus dem Film Star Wars gleich auf einen anderen Planeten. Schließlich unterstrichen die jungen Musiker mit "We are the World" erneut den internationalen Charakter des Konzerts. Dazu sangen nicht nur die Schülerinnen Lea Minkenberg und Deborah Nadane, sondern das gesamte Publikum.

Märchenhaftes und Mystisches brachte das Sinfonieorchester der Kreismusikschule Heinsberg, dirigiert von Ernest Frissen, auf die Bühne. So boten die jungen Akteure etwa die eingängigen Töne des Stücks "Der Nussknacker" sowie Melodien aus dem Film "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" dar. Auch mit "The Lord of the Dance" stellten die Musiker ihr Können unter Beweis.

Sowohl eine klassische Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart als auch moderne Stücke wie "The Syncopated Clock" präsentierten die italienischen Schüler unter der Leitung von Renato Pompilio.

Nach den einzelnen Auftritten der Orchester spielten die Schüler zum Abschluss ein Stück gemeinsam, auch wenn es dabei recht eng wurde auf der Bühne. Natürlich gab es langanhaltenden Beifall für alle Mitwirkenden.

Quelle: RP
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