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Hückelhoven
Gründerzentrum ausgebaut

Hückelhoven: Gründerzentrum ausgebaut
Freuten sich bei einem Ortstermin im GSZH an der Rheinstraße in Hückelhoven über die Fertigstellung der Erweiterung: WFG-Geschäftsführer Ulrich Schirowski (v.l.), Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen, Landrat Stephan Pusch und Zentrumsleiter Arnd Thebrath. FOTO: WFG Kreis Heinsberg
Hückelhoven. Im Gründer- und Service-Zentrum in Hückelhoven (GSZH) herrschte Raumbedarf. Im Gebäudebestand hat die Betreiberin, die WFG des Kreises Heinsberg, nun zusätzliche 660 Quadratmeter geschaffen. Von Andreas Speen

Das Gründer- und Service-Zentrum in Hückelhoven (GSZH) ist erweitert worden, was für dessen gute Entwicklung spricht, die im Jahr 1991 begonnen worden war. Weil zusätzliche Flächen für neue Anbauten nicht zur Verfügung standen, hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Heinsberg (WFG) im vergangenen Jahr den Plan für einen Umbau im Gebäudebestand ausgearbeitet, dem der Aufsichtsrat im November grünes Licht gab. Die bisherige sogenannte Kranbahnhalle sollte so umgestaltet werden, dass etwa 320 Quadratmeter neue Bürofläche und weitere 340 Quadratmeter Produktionsfläche entstehen. Das ist nun geschehen.

Landrat Stefan Pusch und Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen trafen sich jetzt mit Ulrich Schirowski und Arnd Thebrath von der WFG, die das GSZH an der Rheinstraße 7 betreibt, um die gerade fertiggestellte Baumaßnahme in Augenschein zu nehmen. Beide zeigten sich einer Pressemitteilung der WFG zufolge beeindruckt von dieser zwar eher kleinen, gleichwohl aber wichtigen Baumaßnahme. "Die ursprünglich veranschlagten Kostenansätze von rund 550.000 Euro konnten nicht nur eingehalten, sondern sogar unterschritten werden. Gleiches gilt für die Zeitplanung", stellte Pusch erfreut fest und fügte hinzu, dass dies heutzutage bei Weitem keine Selbstverständlichkeit sei - vor allem bei öffentlichen Baumaßnahmen.

Das GSZH bietet Unternehmen moderne Büro-, Produktions- und Lagerflächen zu günstigen Mietkonditionen. Angesprochen sind vor allem technologieorientierte Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen in der Gründungs- und Aufbauphase. Auch ausländische oder bereits bestehende Firmen, die in der Region ansiedeln möchten, finden hier eine erste Ansiedlungsstätte. Vor allem aber erhalten Existenzgründer durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vielfältige Beratungsleistungen mit den Schwerpunkten Förderung, Firmenkonzeption und Marketing.

Wie wichtig das GSZH für den Strukturwandel in Hückelhoven und im Kreis Heinsberg bereits gewesen ist und weshalb dessen Erweiterung jetzt notwendig war, fasste Zentrumsleiter Arnd Thebrath beim Besuch von Pusch und Jansen noch einmal in Zahlen: 203 Unternehmen haben sich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten dort entwickelt und mehr als 1000 Arbeitsplätze geschaffen. Die meisten Unternehmen sind auch heute noch im Kreis Heinsberg ansässig, und zwar nicht nur in der ehemaligen Zechenstadt, sondern auch in Wegberg, Erkelenz, Heinsberg oder Geilenkirchen. Die durchschnittliche Auslastung des Gründerzentrums seit Bestehen liegt bei mehr als 92 Prozent. Und auch für die neuen Flächen hatten sich bereits vor Fertigstellung neue Mieter gefunden. Aktuell ist das GSZH mit 23 Firmen und deren knapp 190 Mitarbeitern vollständig ausgelastet.

Quelle: RP
 
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