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Hückelhoven
Informationen über den künftigen Schulalltag

Hückelhoven. Die Leonardo da Vinci Gesamtschule hatte zum Informationsabend für die neuen Fünftklässler eingeladen.

Nicht nur viele Eltern, auch einzelne der künftigen Fünftklässler waren zum gut besuchten Informationsabend in die Leonardo da Vinci Gesamtschule gekommen. Der stellvertretende Schulleiter Frank Bourguignon erläuterte das breite Spektrum des Schullebens und das damit einhergehende Ganztageskonzept. Das Kollegium, das Schulpersonal, die Förderlehrer und die Schulsozialarbeit wurden ebenfalls vorgestellt.

Der neue Jahrgang wird wahrscheinlich aus insgesamt 108 Schüler bestehen, die in vier Klassen aufgeteilt werden. Bei der Klassenzusammenstellung werde darauf geachtet, dass auch die Freundeswünsche größtenteils berücksichtigt werden. "Es wurde aber auch gut gemischt, damit alle Kinder die gleichen Voraussetzungen zum Kennenlernen haben und sich auf der anstehenden Kennenlernfahrt in die Eifel die ganze Klasse zu einem eingeschworenen Team entwickeln kann" hieß es im Bericht der Schule.

Neben dem gängigen Fächerkanon berichtete Bourguignon auch ausführlich über die Selbstlernstunden nach dem Daltonprinzip. Das Dalton-Konzept gibt es an der Gesamtschule seit Beginn des Schuljahres 2014/2015. Die Schüler erhalten hierbei alle zwei Wochen einen Lernplan, in den sie ihre Aufgaben eintragen und den sie individuell bearbeiten.

Dazu steht ihnen vier Mal in der Woche jeweils ein Raum pro Fach (Mathematik, Deutsch, Englisch, Gesellschaftslehre) zur Verfügung. In allen Räumen können sie alleine oder in Partnerarbeit an dem Material arbeiten, das den Fachunterricht ergänzt. Ganz neu wird ab dem kommenden Jahr das Fach "Leonardos Kooperation" einstündig unterrichtet. Vorbild hierfür ist das bekannte "Lions Quest". Dadurch möchte die Gesamtschule ihre Schülerinnen und Schüler noch effizienter in ihren sozialen und kooperativen Kompetenzen fördern. Lehrerin Daniela Römgens brachte der Elternschaft das Prinzip der Kooperation auf allen Ebenen nahe, bei den Unterrichtsmethoden ebenso wie in der Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Partnern. Die gemeinsame Vorbereitung des Unterrichts ermögliche ein hohes Maß an Partizipation aufseiten der Schüler.

Zum Ende beantwortete Bourguignon noch offene Fragen, vor allem auch zur Umsetzung der Inklusion an der Gesamtschule. Sie verstehe sich als Ort des Lernens und Lebens, an dem sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen.

Das nächste Zusammentreffen ist bereits am 21. Juni beim offiziellen Kennenlernnachmittag der Gesamtschule. Hier erfahren die Schüler auch, wer ihr neues Klassenlehrerteam bildet, aber vor allem, mit wem sie künftig zusammen die Schule besuchen.

Quelle: RP
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