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Wegberg/Hückelhoven
Kahnfahren als Zubrot

Das uralte Mahl-Gewerbe der Wassermühlen entwickelte sich zu einem Mehr-Sparten-Gewerbe. Manch' schöne Müllerin, trug zum Einkommen mit dem Verkauf von Getränken und auch Speisen an auf das Mahlgut wartende Bauern und deren Knechte bei. Mit geregelten Arbeits- und damit auch Freizeiten in Industrie, Handel und Handwerk ab Ende des 19. Jahrhunderts öffneten die Mühlenteiche, zumindest die größeren, eine weitere Sparte fürs Zubrot: Kahnfahren. Heute nimmt man die Wassermühlen ja auch in erster Linie als Erlebnis-Gastronomie wahr, und das vor allem in der Mühlenstadt Wegberg. Die Wackersmühle blieb allerdings stets gastronomiefrei.
(isp)
 
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