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Hückelhoven
Karneval - keine Frage des Alters

Hückelhoven: Karneval - keine Frage des Alters
Premiere auf der Doverener Karnevalsbühne: Marianne Thönnissen erzählte vom Ü 50-TÜV. FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Die Katholische Frauengemeinschaft Doveren bewies erneut, wie jeck es im Bürgersaal zugeht. Von Anke Backhaus

"Schreiben Sie das ruhig mal, dass es hier Frauen gibt, die auch noch mit 70 Jahren auf die Bühne gehen." Anja Irion ist der Spaß am Spektakel deutlich anzumerken. Sie und Ursula Sender hatten in den vergangenen Wochen und Monaten alle Hände voll zu tun, um die närrische Sitzung der katholischen Frauengemeinschaft Doveren im Bürgerhaus auf die Beine zu stellen.

Dass sich zu dieser Gruppe gestandener Karnevalistinnen in den besten Jahren noch Neulinge gesellen könnten, damit hat auch das Organisationsteam nicht gerechnet. Doch man hatte die Rechnung ohne Marianne Thönnissen gemacht, die gestern zum ersten Mal in die Bütt des Doverener Frauenkarnevals ging. Ihr Thema: Der "TÜV" bei der Ü 50-Generation. Premiere gelungen. Später berichtete Christel Liebernickel über Senioren und die liebe Mühe mit dem Computer. Gemeinsam mit Maria Muhr erzählte sie, was man alles mit verwertbarem Müll aus dem Park anstellen kann. Um die Garde der älteren Akteurinnen zu komplettieren: Auch Maria Sieben und Hannelore Nüster sind seit vielen Jahren mit Spaß dabei und sorgen - so auch gestern wieder - für die Highlights der Sitzung.

Wie gut die Unterstützung der Vereine gegenseitig funktioniert, war sowohl auf, als auch neben der Bühne gut erkennbar. Die Fußballer von Viktoria Doveren stellten die Theken- und Kellnercrew, derweil schickte die Karnevalsgesellschaft "Tipp" Doveren unter anderem Mariechen Cheyenne, das Tanzpaar Leonie und Finn sowie die Tanzgruppe II, die "Chrystals" und das Männerballett "Rohdiamanten".

Auch Topstars gaben sich in Doveren die Ehre, auch die, die die Bühne eigentlich schon längst verlassen haben. Mr. "Hölle, Hölle Hölle" Wolfgang "Wolle" Petry" brachte den "Wahnsinn" in den Bürgersaal. "Very International" wurde es mit den Beatles. Sehenswert war auch das Knieballett der Frauen, viel Kreativität war bei dieser Nummer gefragt.

Ein Duo darf nicht fehlen, wenn eine Sitzung gelingen soll. Einerseits ist es diejenige, die durch das Programm führt, andererseits ist auch jemand nötig, der die Stars der Sitzung zur Bühne geleitet: Als Präsidentin war Ursula Sender, als Hoppeditz Marion Cremers mit dabei.

Quelle: RP
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