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Hückelhoven
Kirchenchor St. Gereon präsentiert "Ohrwürmer"

Hückelhoven. "Himmlisches Vergnügen": Das 43. geistliche Konzert in Brachelen begleiteten ein Streicherensemble und Solisten.

Ein halbes Jahr hatten sie fleißig geprobt. Unter dem bezeichnenden Motto "Strahlend und hell scheint ein Licht" baten die Sängerinnen und Sänger des Brachelener Kirchenchores St. Gereon zu ihrem 43. geistlichen Konzert.

Im Namen der Gastgeber hatte Vorsitzender Hermann-Josef Bocks die zahlreichen Zuhörer im weihnachtlich geschmückten Gotteshaus begrüßt und versprochen, "eine besinnliche Stunde bescheren" zu wollen. Bocks wünschte den Besuchern ein "himmlisches Vergnügen". In der gut gefüllten Kirche präsentierten die gesangsbegeisterten Frauen und Männer bei freiem Eintritt einen abwechslungsreichen wie anspruchsvollen Liederreigen, den Chorleiter Jürgen Knorr treffend mit einem einzigen Wort umschrieb: "Ohrwürmer". Das Programm biete etwas für jeden Geschmack, versicherte er den Zuhörern.

Dabei setzte der Brachelener Kirchenchor einmal mehr auf die bewährte musikalische Unterstützung eines Streicherensembles, das sich aus dem gesamten Kreis Heinsberg zusammensetzt und von Werner Kamps aus Wegberg geleitet wird. Sabine Backes an der Querflöte sowie Bernd Kleinen (Orgel und Klavier) trugen ebenfalls zum Gelingen des weihnachtlichen Liedernachmittags bei, das auf die Adventszeit einstimmen sollte. Mit "Trumpet voluntary in D-Dur" eröffnete Kleinen das geistliche Konzert. "Lobet Gott mit Jubelschall", "Herr der Herrlichkeit", "Schau auf die Welt" oder auch die polnische Volksweise "Heilige Stille" wurden ansprechend dargeboten. Chorleiter Jürgen Knorr war als Solist gleich dreimal im Einsatz - mit Händels "Dank sei Dir, Herr", "Zeige uns, o Herr, den Weg" sowie Franz Xaver Engelharts "Wenn ich ein Glöcklein wär". Mit "Verleih uns Frieden gnädiglich" setzte der Kirchenchor St. Gereon bei dem rund einstündigen Konzert einen gelungenen Schlusspunkt, ehe Sänger und Besucher gemeinsam das "Irische Halleluja" anstimmten.

Einmal pro Woche treffen sich die Mitglieder des Brachelener Kirchenchores St. Gereon zum gemeinsamen Proben in der Gaststätte "Zum Postmeister". Viele seien schon über 80, verriet Leiter Jürgen Knorr stolz.

(DG)
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