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Hückelhoven
Kontrolle, Schutz, Hilfe: mit vereinten Kräften gegen die Sucht

Hückelhoven: Kontrolle, Schutz, Hilfe: mit vereinten Kräften gegen die Sucht
Die Suchtvereinbarung präsentieren (v. l.) Rene Fischer (Drogenberatung) und von der Gesamtschule Benjamin Forg, Ulrike Lambertz, Klaus Messerer, Daniela Römgens, Silke Szepannek, Florian Stoelk und Frank Bourguignon. FOTO: GESAMTSCHULE
Hückelhoven. An der Leonardo da Vinci Gesamtschule in Ratheim wurde der Abschluss der "schulischen Suchtvereinbarung" mit einer Feierstunde gewürdigt.

Die sich immer noch im Aufbau befindliche Gesamtschule hatte bereits frühzeitig beschlossen, sich mit dem Thema Alkohol- und Drogenkonsum auseinander zu setzen, bevor ein Problem überhaupt entsteht. "Neben der bereits seit Jahren etablierten Präventionswoche zum Thema Sucht wurde nun eine schulische Suchtvereinbarung dazu ausgearbeitet", teilt Benjamin Forg mit.

Diese beschreibt verbindliche Regelungen zum Umgang mit auffälligen und konsumierenden Jugendlichen an einer Schule. Sie beinhaltet dabei sowohl Hilfsangebote für die Betroffenen und deren Familien als auch Kontroll- und Schutzaspekte für die Schulgemeinschaft. Gemeinsam mit Experten der Caritas-Drogenberatungsstelle, des Gesundheitsamtes, der Polizei, der AOK-Krankenkasse, des Jugendamtes und Vertretern aus Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft wurde fast 15 Monate daran gearbeitet.

"Uns ist eine Vereinbarung gelungen, die alle Beteiligten für die Thematik sensibilisiert, Hilfen anbietet, aber auch verbindliche Schritte einfordert und somit die Schule handlungsfähig im Umgang mit Drogenkonsum macht. Diese Vereinbarung ist deshalb so tragfähig, weil sie alle Beteiligten der Schulgemeinschaft in den Prozess eingebunden hat und so eine hohe Akzeptanz erfährt", bilanzierte Schulsozialarbeiter und Initiator Florian Stoelk anlässlich der Feierstunde.

Der stellvertretende Schulleiter Frank Bourguignon ergänzte, dass er die Aufgabe der Schule vor allem darin sehe, daran mitzuarbeiten, jungen Menschen Lebensfertigkeiten und -perspektiven zu vermitteln, die das Trostpflaster "Droge" erst gar nicht nötig machen.

Versorgt wurden alle Beteiligten zum Abschluss mit Leckereien aus den schuleigenen Projekten "Hauswirtschaft-Frech" und der Schülerfirma "Candyland".

Quelle: RP
 
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