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Hückelhoven
Lob für viel Erfolg bei Wettbewerben

Hückelhoven: Lob für viel Erfolg bei Wettbewerben
Die "Tauch-Enten" (v.l.) Raik (5. Klasse), Tobias (5.), Marie (5), Max (6.), Physik-AG-Leiter Guido Schürgers und Sophie (5.) präsentieren ihren Versuch mit einem selbstgebauten "U-Boot". FOTO: Jürgen Laaser
Hückelhoven. Gestern ehrte das Gymnasium Hückelhoven in einer Feierstunde die 150 Schüler, die im Laufe des Schuljahres mit viel Engagement an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen haben. Zuvor wurden die Arbeitsergebnisse vorgeführt. Von Katharina Gillessen

Reges Treiben herrschte gestern im Foyer der Aula des Gymnasiums, als alle Schüler, die im Verlauf des Schuljahres an Wettbewerben teilgenommen hatten, ihre Projekte den anderen Schüler vorstellten.

So hatten fünf Schüler der fünften und sechsten Klassen für den Wettbewerb "freestyle-physics" ein Tauchboot aus einer Wasserflasche gebaut, das sie erst einen Tag zuvor der Wettbewerbsjury in Duisburg vorführen durften. Durch einen Luftballon-Mechanismus im Inneren und ein Loch im Deckel taucht das U-Boot selbstständig unter, wenn es in ein Wasserbecken gelegt wird. Im Idealfall bleibt es dann ein bis drei Minuten unten, bevor es auch selbstständig auftaucht. Zwar kam das Tauchboot nicht unter die ersten drei Plätze, doch bei weit mehr als 100 anderen Teilnehmern haben sich die Hückelhovener Schüler trotzdem sehr erfolgreich geschlagen. Auch andere Teams begeisterten ihre Mitschüler mit ihren Präsentationen.

Im Anschluss begann eine offizielle Feierstunde zur Ehrung der Teilnehmer der Wettbewerbe. "Über 150 Schüler haben in diesem Jahr bei insgesamt zwölf Wettbewerben mitgemacht", berichtete Lehrerin Margret Kathrein, die die Feierstunde organisiert hat. Thematisch reichten die Wettbewerbsbeiträge von Mathematik über die Naturwissenschaften und Sprachen bis hin zu Musik und Politik: Die zwölf Wettbewerbe (Känguru, Mathe Olympiade, Jugend forscht, Freestyle-physics, Abenteuer Weltraum, Fremdsprachenwettbewerbe, DELF, Jugend debattiert, Planspiel Börse, Wettbewerb zur politischen Bildung sowie Jugend musiziert) beschäftigten sich mit den unterschiedlichsten Fachbereichen.

Die Feier eröffnete ein Musik-Beitrag von Heiko Thissen (Flügel) und Charlotte Sachs (Cello). Danach richteten Schuldirektor Arnold Krekelberg und Bürgermeister Bernd Jansen Grußworte an die Schüler und lobten das Interesse, das Engagement, die Leistung und die Intensität, mit der die Jugendlichen an den Wettbewerben teilgenommen hatten.

Darauf folgte eine etwas andere Märchenstunde, als man sie sich normalerweise vorstellen würde: In einem Experimentalvortrag stellte Dr. Gerhard Heywang von der Bayer AG das Märchen vom "Rumpelstilzchen" auf chemische und physikalische Art und Weise dar. So erklärte er die chemische Zusammensetzung der Tränen der Müllerstochter und zeigte drei Arten, auf die man beispielsweise auch für die Industrie spinnen kann, um diverse Fasern zu erhalten. Mit Hilfe von Schuldirektor Arnold Krekelberg und einem Trick in einer Blackbox, den Heywang aber später lüftete, spann er schließlich sogar echtes Stroh zu einem feinen Golddraht. Das Zerreißen des Rumpelstilzchen wurde nicht vorgeführt, dafür aber, wie das Männchen in der Erde verschwinden konnte.

Anschließend wurden alle Teilnehmer zur Ehrung auf die Bühne gerufen. Für Schüler, die nach der regionalen Ebene noch im Landeswettbewerbe erfolgreich waren, hielt Bürgermeister Bernd Jansen extra Preise bereit.

Zum Abschluss der Veranstaltung führten Sophie Latour und Lea Kreutzer von der Zirkus-AG "Pepperoni" ihre ebenfalls preisgekrönte Artistik vor.

Quelle: RP
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