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Hückelhoven
Medaille für Zwerg-Brahma und Ramelsloher

Hückelhoven: Medaille für Zwerg-Brahma und Ramelsloher
Ein Besucher der Geflügelschau bestaunt die fast schwarzen Cayuga-Enten. FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Die "Edle Zucht" Hückelhoven war in diesem Jahr Ausrichter der Rassegeflügel-Ausstellung des Kreisverbandes Rur-Wurm und gab Einblicke in ihr Hobby. Von Daniela Giess

Alte Rassen, früher auf dem Land weit verbreitet, aber inzwischen vom Aussterben akut bedroht, standen im Mittelpunkt bei der Kreisrassegeflügelschau des Kreisverbands Heinsberg-Rur-Wurm. In der Brachelener Gaststätte Kaisersaal präsentierten am Wochenende insgesamt 37 Züchter ihre 283 schönsten Exemplare.

Ausgerichtet wurde der Wettbewerb wieder von den Mitgliedern des Hückelhovener Vereins "Edle Zucht". Um die Tiere nicht unnötigem Stress auszusetzen, waren die fachkundigen Wertungsrichter bereits einen Tag vor der Öffnung für Publikum in Aktion getreten. Ein intaktes Federkleid gehörte dabei ebenso zu den Bewertungskriterien wie die Augenfarbe, der Kammschnitt sowie ein guter Allgemeinzustand. "Kranke Tiere dürfen bei uns auf keinen Fall mitmachen", stellte Vorsitzender und Ausstellungsleiter Guido Beirowski deutlich heraus. Verpönt sind auch mehrstöckige Ausstellungsreihen. Käfige übereinander gestapelt ersparen die Organisatoren dem Rassegeflügel lieber. Ratsam sei es, die Tiere schon vorher zu Hause an den Aufenthalt im Käfig zu gewöhnen, so Beirowski. "Käfigtraining" nennt der Brachelener das.

Mit der Medaille des Landesverbands wurden Guido Beirowski für seine Zwerg-Brahma und Friedhelm Carpentier ausgezeichnet, der seine Hühnerrasse Ramelsloher in den Wettbewerb schickte. Jugend-Landesverbandsmedaillen erhielten Tobias Portz und Max Wehner. Kreismeister wurden Guido Beirowski sowie Tobias Portz, die Leistungspreise für Hühner und Zwerghühner entfielen auf Guido Beirowski, Friedhelm Carpentier sowie Lothar Wehner. Tauben-Leistungspreise bekamen Stefan Schmitz, Tobias Portz und Vladimir Lamm.

Außer Konkurrenz präsentierten Anneliese und Willi Gerlach aus Schaufenberg ihre weißen Hochzeitstauben. Im 37,5 Grad warmen Schaubrüter waren frisch geschlüpfte Küken zu sehen. "Besonders für Kinder ist das immer ein Erlebnis", weiß der Vereinsvorsitzende. In Kindergärten, Schulen und der Lebenshilfe-Werkstatt waren Beirowski und seine Vereinskollegen von der "Edlen Zucht" schon mehrfach zu Gast, um den Kleinen zu zeigen, wie aus einem Hühnerei ein flauschig-weiches Küken schlüpft.

Quelle: RP
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