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Hückelhoven
Mit Päckchen Freude bereitet

Hückelhoven: Mit Päckchen Freude bereitet
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hückelhoven übergaben selbstgestaltete Weihnachtspäckchen an Heinz-Josef Schmitz von der Tafel. FOTO: GYMNASIUM
Hückelhoven. Am Gymnasium der Stadt Hückelhoven fand eine soziale Aktion in der Adventszeit statt. Viele Schüler aus allen Jahrgängen kamen dem Aufruf von Religionslehrerin Irene Dahlmanns-Kranz nach. Sie füllten und gestalteten Weihnachtspäckchen, die von der Hückelhovener Tafel vor dem Fest an bedürftige Familien mit Kindern verteilt wurden.

Viele Päckchen übergaben Schülervertreter an Heinz-Josef Schmitz, Vorsitzender der Tafel. Mit dabei waren Schulleiter Arnold Krekelberg und Barbara Knubben, die bis zu ihrer Pensionierung in diesem Jahr die Päckchenaktion organisiert hatte und die Irene Dahlmanns-Kranz zur Übergabe eingeladen hatte. "Die Schüler und Schülerinnen entschieden selbst, womit sie ihr Päckchen füllen", erklärte Dahlmanns-Kranz. "Dabei konnten sie zurückgreifen auf Anregungen, die wir ihnen vorher mitgeteilt hatten." Dazu gehörte neben Tipps zu Geschenken auch die Idee, mit gestalteten Weihnachtsgrüßen für eine persönliche Ansprache zu sorgen. "Von außen wurde jedes Paket weihnachtlich dekoriert sowie mit einem Etikett und kurzen Angaben zu Geschlecht und Alter des zu beschenkenden Kindes versehen." Schmitz fügte hinzu: "Das erleichterte uns die Verteilung der Päckchen sehr. Denn so war sicher gestellt, dass die beschenkten Kinder etwas erhielten, das zu ihnen passte und über das sie sich richtig freuen konnten."

Die Hückelhovener Tafel suchen regelmäßig etwa 1500 Personen, viele Familien mit Kindern, auf. "Das Geld ist in diesen Familien wirklich sehr knapp, und darunter leiden natürlich besonders die Kinder", erklärte Schmitz. Dass jetzt so viele Päckchen verschenkt werden konnten, findet er hervorragend. "Jedes Paket bereitet ganz gewiss viel Freude!" Aber auch die Schüler des Gymnasiums hätten von der Aktion profitiert, erklärt Dahlmanns-Kranz. "Wir leben in einer Zeit, wo die Gesellschaft Gefahr läuft, an Solidarität zu verlieren. Hier ist es sicher eine Aufgabe von Schule, gegenzusteuern. Die Päckchenaktion bot die Gelegenheit, die soziale Ungleichheit in den Blick zu nehmen und mit konkretem Handeln Solidarität zu üben." Dabei hat die Beteiligung den Schülern auch besondere Freude bereitet. So sagt zum Beispiel Franziska Bernecker aus der Klasse 6e: "Ich fand die Aktion sehr gut und hoffe, dass im nächsten Jahr noch mehr Kinder Päckchen machen. Für mich ist einfach schön, dass wir armen Kindern helfen konnten."

Quelle: RP
 
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