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Hückelhoven
Nacheinander fallen die alten Bergmannshäuser

Hückelhoven. Der Wadenberg bröckelt - bald ist die Zeile der Bergmanns-Giebelhäuser am Rand Hückelhovens Geschichte. Die Häuser von 1926 mit 50 Wohneinheiten werden abgerissen, damit acht Gebäude mit 92 modernen Wohnungen entstehen können. Modern war seinerzeit auch der Entwurf des SJ-Baudirektors Emil Emanuel Strasser nach Vorbildern einer niederländischen Gartensiedlung. Großer Garten, kleine Zimmer, WC im "Ställchen" - so will heute kaum einer mehr leben.

Das Bau- und Sozialdezernat der Stadt hatten mit der Eigentümergesellschaft "Vivawest", Nachfolgerin von Sophia-Jacoba, Wege zur nötigen Neuausrichtung und -gestaltung der Siedlung an der Brassertstraße auch in soziologischer Hinsicht gesucht. Bei SPD und Grünen stößt der Verlust der geschichtsträchtigen, aber nicht unter Denkmalschutz stehenden Häuser auf Kritik.

(gala)
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