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Hückelhoven
Natur pur für die Jugend beim Zeltlager auf Sylt

Hückelhoven: Natur pur für die Jugend beim Zeltlager auf Sylt
Grüne Riesen und eine vergnügte Gruppe: 31 Kinder und Jugendliche erlebten zwei Wochen Ferien auf Sylt. FOTO: KIRCHENGEMEINDE
Hückelhoven. Viele schöne Erfahrungen bei der Ferienfreizeit.

Nach dem Motto "Meer erreichen, Meer entdecken, Meer entwickeln" ermöglichte die Evangelische Kirchengemeinde Hückelhoven für 31 Kinder und Jugendliche zum Ende der Sommerferien wieder eine 14-tägige Zeltfreizeit bei Hörnum auf der Insel Sylt am Nordzipfel Deutschlands im größten Wattenmeer-Nationalpark der Welt.

Zwei Wochen mit 30 anderen im Zeltlager leben, direkt am Meer, ohne Eltern, ohne Handy und ohne Frust, mit gesundem Essen und sehr vielen Programm- und Auswahlmöglichkeiten im Spannungsfeld zwischen Erholung und Action waren dabei wesentliche Gesichtspunkte der Ferienmaßnahme, welche die teilnehmenden jungen Menschen im Durchschnitt mit der Note 1,6 bewerteten.

Denn die Partizipation mit vielen demokratischen Entscheidungsfindungsprozessen war ein besonderer pädagogischer Schwerpunkt, bei dem sich die jungen Menschen nach Eignung und Neigung Programmpunkte aussuchen konnten und sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheiden durften. So konnten die Kinder wahlweise zum Sommerfest nach List, Feuerwehrfest nach Hörnum, das im Hafen angelegte Greenpeace-Schiff "Beluga2" besichtigen, Minigolf spielen, Flohmärkte besuchen, Fossilien schleifen oder Bernsteinketten erstellen. Einige Jungs ließen sich zusätzlich gerne neben extrem teuren Autos fotografieren.

Meistens wurde aber etwas zusammen unternommen: Strandaufenthalte am Meer mit Bade-, Schwimm- und Planschzeiten, bei denen man an warmen Tagen nicht mehr das Meer verlassen wollte, oder das abendliche Verweilen am Strand bis zum Untergang der Sonne waren hierbei besondere Naturerlebnisse. Auch die Kutterfahrt mit Seetierfang von List zu den Seehundsbänken, der Busausflug nach Westerland sowie der Besuch der Naturschutzausstellung "Arche Wattenmeer" gehörten wieder zum obligatorischen Programm.

Die Schnitzeljagd in Form einer Rallye, das Mörderspiel, mehrere Filmabende, das Erstellen von Edelstahl- und Perlenschmuck, Gesellschaftsspiele, eine Party, Tischtennis und Kicker, Beachvolleyball am Strand, Fußball auf dem Bolzplatz und mehrere Grillabende ließen die Freizeit noch vielfältiger werden. "Und mit und zwischen all dem wurde das Leben organisiert", so Jugendleiter Thomas Meuter. "Spannend, herrlich und auch anstrengend. Aber jederzeit wieder!"

Quelle: RP
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