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Hückelhoven
"Prinz Oceanheart" empfängt Bauchtänzerinnen

Hückelhoven: "Prinz Oceanheart" empfängt Bauchtänzerinnen
Nicht nur Bauchtänzerinnen gestalteten die Orientalische Nacht. Auch ein 22-Jähriger hat sich dem orientalischen Tanz verschrieben. FOTO: UWE HELDENS
Hückelhoven. Farbenprächtige Kostüme, anmutige Tanzbewegungen - und ein ganzer Saal voller begeisterter Besucher: Bei der mittlerweile fünften Auflage ihrer Orientalischen Nacht ließen die Mitglieder der Gruppe Amira Shay bei Sodekamp-Dohmen einen Traum aus 1001 Nacht wahr werden.

"Zu unserem kleinen Jubiläum wollten wir etwas ganz Besonderes bieten", erzählte Monika Eichenauer, die im ausverkauften Festsaal an der Rurbrücke durch das bunte, fast dreistündige Programm führte. Bauchtänzerinnen und Showtanzgruppen, die sich dem orientalischen Tanz verschrieben haben, waren der Einladung nach Hilfarth aus ganz Nordrhein-Westfalen gefolgt. "Einige haben dabei eine Anreise von mehreren Stunden in Kauf genommen", verriet Moderatorin Monika Eichenauer. Auf eine gemeinsame Generalprobe musste deshalb verzichtet werden.

Der Ablauf der fantasievollen Show klappte dennoch reibungslos. Man kennt sich zum Teil seit Jahren. Wie etwa das Duo Fantasia Orientica alias Nourani Gamal und Shalimar Sherif. Die beiden Frauen haben den so genannten Tribal-Tanz für sich entdeckt, balancieren zu düsteren Klängen Säbel auf dem Kopf oder präsentieren einen Speer-Tanz. Dass Bauchtanz und spanischer Flamenco gar nicht so weit auseinander liegen, machten die Gruppen Yildiz und Tahia deutlich.

Für die fünfte Auflage der Orientalischen Nacht hatte sich die gastgebende Gruppe Amira Shay, die vor elf Jahren über einen Volkshochschul-Kursus zusammen fand, wieder eine Geschichte ausgedacht, die auf der Bühne erzählt wurde: Zum Jubiläum wird ein großes Fest gefeiert, Prinz Oceanheart empfängt zahlreiche Tänzerinnen in seinem Palast. Oceanheart nennt sich der 22-jährige Lehramtsstudent aus Mönchengladbach, der seine Freizeit vorzugsweise dem orientalischen Tanz widmet. Der junge Mann aus der Vitusstadt, der seinen richtigen Namen nicht nennen will, kombiniert bei seinen Auftritten verschiedene Tanzrichtungen miteinander, improvisiert viel. "Dabei möchte ich aber immer noch männlich wirken", betont Oceanheart, der vor allem die Düsseldorfer Tanzszene für sich entdeckt hat, aber auch gern im Raum Mönchengladbach mit Gleichgesinnten seiner Leidenschaft für den orientalischen Tanz nachkommen möchte.

Moderatorin Monika Eichenauer, die sich in der Hückelhovener Flüchtlingshilfe engagiert, hatte einige Flüchtlinge als Sicherheitspersonal eingebunden und auch interessierte Frauen zu der Veranstaltung gebeten.

(DG)
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