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Hückelhoven
Schwere Kollision auf dem Kantinenberg

Hückelhoven: Schwere Kollision auf dem Kantinenberg
Nach einem Frontalzusammenstoß auf dem Kantinenberg waren Feuerwehr und Rettungsdienst drei Stunden lang im Einsatz. Ein Verletzter musste aus dem Wagen befreit werden. FOTO: UWE HELDENS
Hückelhoven. Drei Verletzte nach Frontalzusammenstoß. Feuerwehr schneidet eine eingeklemmte Person frei. Von Gabi Laue

Zwei Leichtverletzte und einen Schwerverletzten forderte ein schwerer Unfall am Montagabend auf dem Kantinenberg. Feuerwehr und Rettungsdienst waren drei Stunden mit Versorgung der Unfallopfer und Reinigen der Unfallstelle beschäftigt. Warum der folgenschwere Unfall passiert ist, muss die Polizei noch ermitteln.

Die Polizei schildert den Unfall so: Ein 19-jähriger Mann aus Hückelhoven fuhr gegen 20.30 Uhr mit einem Pkw auf der Straße Kantinenberg aus Richtung Mokwastraße kommend in Richtung Schaufenberg. In entgegengesetzter Richtung steuerte eine 22-Jährige ihren Wagen in Richtung Hückelhoven. Da geriet der junge Fahrer auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem Wagen der Hückelhovenerin zusammen. Bei dem heftigen Aufprall wurden der 19-Jährige sowie die 22-Jährige und ihre 15-jährige Beifahrerin verletzt. Mehrere Rettungs- und Notarztfahrzeuge rückten aus. Sieben Fahrzeuge der Feuerwehr nahmen Aufstellung am Kantinenberg.

Die alarmierte Feuerwehr und Passanten kümmerten sich als Erste um die Verletzten. Zwei Personen konnten allein aus dem Unfallwagen steigen. Der junge Mann war zunächst eingeschlossen und konnte das Fahrzeug nicht selbstständig verlassen. "Nach Absprache mit dem Rettungsdienst wurde eine Patientenorientierte Rettung durchgeführt", berichtet Feuerwehr-Sprecher Josef Loers. "Hierzu musste die Mittelsäule am Pkw entfernt werden, um den Patienten aus seiner misslichen Lage zu befreien."

Nach der Erstversorgung am Unfallort wurden alle drei Verletzten mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Nach Polizeiangaben erlitt der junge Mann schwere Verletzungen und musste stationär aufgenommen werden. Die beiden Hückelhovenerinnen kamen mit leichteren Blessuren davon und konnten nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Schaden an den beteiligten Autos ist beträchtlich.

Die Feuerwehr führte Sicherungsmaßnahmen an den verunglückten Fahrzeugen durch, sicherte die Unfallstelle ab und streute großflächig ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten ab. Um das vollgesogene Bindemittel wieder aufzunehmen, setzte der städtische Bauhof eine Kehrmaschine ein.

Im Einsatz waren der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr, die Löscheinheit Ratheim, der Rettungsdienst, die Polizei sowie der Bauhof. Die Einsatzkräfte konnten ihre Arbeit gegen 23.30 Uhr beenden.

Quelle: RP
 
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