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Hückelhoven
Solar und Photovoltaik im Unterricht

Hückelhoven. Schüler des Gymnasiums informieren Bürgermeister über Ergebnisse ihres Erdkunde-Projektes.

Der Erdkundeunterricht in der Oberstufe am Gymnasium Hückelhoven zeichnet sich durch Kontinuität und Beliebtheit bei den Schülern aus. So werden in der Oberstufe seit Jahren ununterbrochen Leistungs- und Grundkurse angeboten. Die Fachschaft Erdkunde legt Wert auf praxisrelevanten Unterricht, der über die reine Wissensvermittlung und bloße theoretische Auseinandersetzung mit geographischen Themen im Klassenraum hinausgeht.

Im Rahmen des Projektes "Regenerative Energie vor Ort am Beispiel von Solar- und Photovoltaikanlagen" stellten Oberstufenschüler der Einführungsphase mit ihrem Erdkundelehrer Eckhard Blenkle Ergebnisse vor. Das über zehn Unterrichtsstunden laufende Projekt umfasste drei Schwerpunkte: 1. Befragung von Passanten in Hückelhoven zur Solar- und Photovoltaikanlagen, 2. Kartierung von tatsächlich installierten Anlagen im Stadtgebiet im Vergleich zu den potenziellen Möglichkeiten und 3. Planung und Durchführung einer Exkursion im Stadtgebiet.

Informativ war in diesem Zusammenhang ein Besuch bei der Firma Groob-Dohmen im Gewerbegebiet, bei der der Chef der Firma, Karsten Groob, über theoretische Details und praktische Anwendungen von Photovoltaikanlagen informierte. Auch die Präsentation zum Thema Solaranlagen von Larissa Holz von der Firma Johann Holz stieß auf Interesse. Als besonders hilfreich erwies sich auch die Kooperationsbereitschaft der Stadt gegenüber dem Projekt, insbesondere vonseiten des Stadtplanungsamtes in Person von Marcel Römer, der großzügig geographische Grundkarten für die Kartierung der Kursteilnehmer zur Verfügung stellte.

Die Schüler präsentierten das Ergebnis einer Kartierung eines Teilraums der Stadt Hückelhoven. Als eine wesentliche Erkenntnis konnte mit Hilfe von Ortsbegehungen, Befragungen und Google-Earth herausgefunden werden, dass die Ausstattung der Stadt Hückelhoven mit Solar- und Photovoltaikanlagen noch nicht sehr fortgeschritten ist. Das ist erstaunlich, weil im Solarpotenzialkataster (Photovoltaik) der Stadt erheblich mehr Dachflächen als "gut geeignet" ausgewiesen werden. Insgesamt zeigte das Projekt, dass das Fach Erdkunde anwendungs- und raumbezogen unterrichtet werden kann und Schüler damit zu eigenständigem Lernen anregt.

Quelle: RP
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