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Hückelhoven
Stadt freut sich auf Überschuss 2018

Hückelhoven: Stadt freut sich auf Überschuss 2018
FOTO: Laaser Jürgen
Hückelhoven. Im Stadtrat wurde der Haushalt 2018 vorgestellt. Die Prognosen des Kämmerers haben sich erfüllt. Bis 2021 werden Überschüsse erwartet. Sanierung des Schachtgeländes und Arena als zentrale Projekte. Von Anke Backhaus

Bereits mit der Vorlage der Haushalte für die Jahre 2016 und 2017 ging die Stadt Hückelhoven von einem positiven Ergebnis des Haushaltsjahres 2018 aus - mit seinen Prognosen lag Kämmerer Helmut Holländer goldrichtig, wie sich bei der Zuleitung des Entwurfs der Haushaltssatzung 2018 in der Sitzung des Rates der Stadt Hückelhoven zeigte. "Diese damaligen Prognosen werden durch die jetzige Vorlage des Haushalts 2018 bestätigt. Ich bin sehr stolz, dass die Gesamtergebnisplanung für das Jahr 2018 mit einem Überschuss von 503.793 Euro abschließt. Auch für die Jahre 2019 bis 2021 sieht die Gesamtergebnisplanung Überschüsse vor", sagte Bürgermeister Bernd Jansen. Damit kann die Stadt Hückelhoven ab dem kommenden Haushaltsjahr erstmals seit 2008 ihr Eigenkapital erhöhen. Die Stadt kann damit auch wieder eine Ausgleichsrücklage bilden.

Zu den wichtigen Projekten des nächsten Jahres zählt in Hückelhoven das von der Planungsgruppe MDM aus Aachen erstellte Integrierte Handlungskonzept für Sophia Jacoba. Die Ziele des Konzeptes will die Stadt in den nächsten Jahren schrittweise angehen. Der erste Schritt wird sein, dank des Bewilligungsbescheides, die Sanierung des Schachtgeländes der Stiftung "Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur". "Von daher kann nun sicher davon ausgegangen werden, dass die notwendigen Sanierungsarbeiten am Fördergerüst und der Maschinenhalle im Frühjahr 2018 begonnen werden. Diese Maßnahme ist für die Stadt Hückelhoven kostenneutral", erklärte Jansen.

In diesem Zusammenhang geht die Stadt auch davon aus, die seit rund zweieinhalb Jahren diskutierte Veranstaltungsarena mit einer Landesförderung in Höhe von zwei Millionen Euro bauen zu können. Diese Arena wird übrigens auch im Integrierten Handlungskonzept beschrieben, um Hückelhoven als Kultur- und Veranstaltungszentrum zu etablieren.

Was damit auch einhergeht, ist die Verlagerung der Sportplätze, dafür sind für das Jahr 2018 100.000 Euro Planungsmittel bereitgestellt. Die Platzanlage wird mit den Nutzern - das Gymnasium und die Vereine - geplant und bildet das Ende des im Integrierten Handlungskonzept beschriebenen Generationenparks auf dem ehemaligen Zechengelände.

Im kommenden Jahr dürfen sich die Hückelhovener Bürger zudem über günstigere Gebühren freuen. Abgesenkt werden wird beispielsweise der Gebührensatz für die Schmutzwasser- und Abfallbeseitigung. Nicht reduzieren will die Stadt auch die freiwilligen Ausgaben.

Klar ist, dass die Stadt Hückelhoven in 2018 erneut viel bauen wird. Das Volumen des Bauprogramms beläuft sich auf rund zehn Millionen Euro. Vor allem der Bereich Bildung wird davon profitieren - so werden diverse Kindertageseinrichtungen erweitert werden, herausragend ist allerdings der Neubau der Grundschule in Hilfarth. Die Bauarbeiten sollen laut Plan in den Sommerferien 2018 beginnen, mit der Fertigstellung rechnet die Stadt im Jahr 2020. Die Baukosten sollen etwa 5,35 Millionen Euro betragen. Die Finanzierung erfolgt überwiegend über das Programm "Gute Schule - 2020". Auch auf dem Grundstücksmarkt wird die Stadt aktiv und plant weitere Baugebiete in Baal, Hilfarth und Ratheim.

Auf genauere Zahlen ging Kämmerer Helmut Holländer ein, der einen Ertrag in Höhe von 99,965 Millionen Aufwendungen in Höhe von 99,461 Millionen Euro gegenüberstellt für 2018. Zu den großen Ausgabenposten zählt die Kreisumlage - Hückelhoven zahlt mit 22,058 Millionen die zweithöchste Kreisumlage.

Quelle: RP
 
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