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Hückelhoven
Trocknerbrand beim Tierarzt und Einsatz auf der Autobahn

Hückelhoven. Hückelhovener Feuerwehr war gestern gut beschäftigt.

Zu zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen musste die Feuerwehr am Mittwoch ausrücken. Um 11.30 Uhr meldete die Leitstelle der Feuerwache Hückelhoven einen Trocknerbrand in einer Tierarztpraxis in Brachelen, Alter Steinweg. Beim Eintreffen wurde eine starke Rauchentwicklung im Hof festgestellt. Ein Angriffstrupp ging mit Hohlstrahlrohr in den Nebenraum, konnte rasch den Trockner sowie eine Waschmaschine ausfindig machen und beide löschen.

"Da die Geräte in einem Anbau standen, bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bewohner und die Arztpraxis", erklärte Feuerwehrsprecher Josef Loers. Die Feuerwehr trug die Geräte ins Freie und blies mit Hochleistungslüftern die Räume frei von Rauch. Die in dem Raum gelagerten Medizinprodukte der Tierärzte wurden durch Ruß in Mitleidenschaft gezogen, blieben aber laut Feuerwehr unbeschädigt. Mit Wärmebildkamera wurde der Anbau auf versteckte Glutnester kontrolliert. Im Einsatz waren der Löschzug 4 Hilfarth und Brachelen, der Löschzug 1 Hückelhoven, die hauptamtliche Wache, die Einheit QVC, Rettungsdienst und Polizei. Einsatzende war gegen 12.20 Uhr.

Nur fünf Minuten später der nächste Einsatz: Verkehrsunfall auf der Autobahn 46 in Höhe der Anschlussstelle Hückelhoven West. Hier war ein Pkw in die Mittelschutzplanke geprallt und blieb beschädigt auf der linken Fahrspur liegen. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle gesichert und der Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.

Die Unfallstelle musste großräumig mit Bindemittel abgestreut werden. Alle Verkehrsteilnehmer, die vorbeigefahren waren, verteilten ausgelaufene Betriebsstoffe vom Unfallauto. Das holte ein Abschleppwagen ab. Im Einsatz waren der Löschzug 1 und die hauptamtliche Wache bis gegen 13.40 Uhr.

(gala)
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