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Hückelhoven
Urkomische Pointen, tolle Tänze

Hückelhoven. Beim Karneval in Kleingladbach machen alle Vereine mit.

Die mitunter recht freizügigen Auftritte des Theatervereins Frohsinn, der langsame Verfall der ehemaligen Dorfkneipe "Zur alten Dorfschänke", die Integration der Flüchtlinge im Ort - als Kameramann Ritchie hält Büttenredner Richard Elschenbroich alles fest, was in Kleingladbach passiert. Und berichtet den Besuchern der Karnevalssitzung im Dorfgemeinschaftshaus davon.

Bei der gut besuchten Karnevalssitzung der Interessengemeinschaft bestritten fast ausschließlich eigene Kräfte das urkomische Programm. Lediglich im benachbarten Hilfarth hatten sich die Organisatoren um den Vorsitzenden Thomas Schnelle einiger Bühnen-Asse bedient. So traten die Holten-Brüder Arndt und Klaus mit ihrer Gesangsshow auf, in seiner Paraderolle als "Ronny, der Musiker" gewährte Rolf Eßer interessante Blicke hinter die Kulissen des Instrumentalvereins Hilfarth, kurz IVH.

Auf dem Friedhof trafen sich die drei Trauerschnallen. Karin Schmidt, Silke Sieben und Sandra Schnelle hatten sich wieder einiges zu erzählen. Als Cheerleader entführten die Mitglieder der Kindertanzgruppe "Fresh Air" in die Welt des American Football. Eine moderne Version des Gebrüder-Grimm-Märchenklassikers Rotkäppchen hatte die Luurefänger-Gruppe aus den Reihen der Kleingladbacher Schützenbruderschaft einstudiert. Als Rotkäppchen glänzte dabei Jürgen Schreinemacher.

August und Auguste (Heike Dilsen und Monika Paulussen) trafen sich am Frühstückstisch - eigenwillige Interpretation des bekannten Loriot-Sketchs. Adam und Eva alias Sandra Schnelle und Jakob Paulussen trugen einen urkomischen Kampf der Geschlechter aus. Durch das abwechslungsreiche Programm führte Jürgen Reindahl als Sitzungspräsident. Unterstützt wurde er von Hoppeditz Claudia Löpke.

Als James Bond waren die grazilen Herren aus dem Männerballett "Sexy Boys" der Bruderschaft diesmal in geheimer Mission unterwegs, die Golden Girls (Andrea Zander, Gisela Wagner, Helga Weingran, Simone Hurtz, Claudia Löpke und Monika Kischel) hatten sich im Kleingladbacher Altersheim gut eingelebt, wo sie von Altenpflegerin Lena Zander umfassend betreut wurden.

(DG)
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