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Hückelhoven
"Vilkommen til Norge" für Ratheimer

Hückelhoven: "Vilkommen til Norge" für Ratheimer
Erasmus Plus Projekt "Share Play": Mit ihren Lehrern Meryem Cicek (re.) und Ulrich Thevißen besuchten drei Mädchen und zwei Jungen aus der Gesamtschule Ratheim eine Schule auf der norwegischen Insel Froya. FOTO: GESAMTSCHULE
Hückelhoven. "Erasmus Plus" führt Leonardo Da Vinci Gesamtschüler nach Norwegen. Im November ist Treffen in Estland. Von Gabi Laue

Das vor einem Jahr gestartete Erasmus Plus Projekt "Share Play" hat an der Leonardo Da Vinci Gesamtschule Ratheim mächtig Fahrt aufgenommen. Nach Porto, Lettland und dem Lehrer-Besuch in der Südwalachei war jetzt der hohe Norden das Ziel. "Vilkommen til Norge", klang den Hückelhovenern entgegen. Die Freundlichkeit der Menschen und die Bilderbuchlandschaft der norwegischen Insel Frøya faszinierten die Gruppe aus Hückelhoven. Im Rahmen des Erasmus Plus Projekts besuchten Amber Leclerg, Jasmin Zschenderlein, Laura Uhr, Mats Martin und Philipp Chlebusch mit ihren Lehrern Meryem Cicek und Ulrich Thevißen ihre Partnerschule "Frøya vidergoende skole" in Sistranda auf Frøya, der Insel vor der Küste Mittelnorwegens.

Nach Portugal und Rumänien war Norwegen nun das dritte Gastgeberland, das Schüler und Lehrer aus Lettland, Estland, Portugal, Rumänien, Türkei und Deutschland für eine Woche begrüßen durfte. Ziel des Projekts ist der kulturelle Austausch und das Vorstellen und Kennenlernen traditioneller Spiele der Gastgeberländer sowie die gemeinsame Weiterentwicklung und Planung neuer Spielideen.

"Große Freude hatten alle an gemeinsamen Aktivitäten und Spielen in der faszinierenden Natur, beispielsweise dem Outdoorhiking durch die wunderbare Heidelandschaft, bei der an Stationen verschiedene Rätsel und Aufgaben gelöst werden mussten, oder an den ,olympischen Spielen der Steinzeit'", berichtete Ulrich Thevißen.

Ein besonderer Höhepunkt war für die Ratheimer Delegation die Bootsfahrt zur Insel Sula, einer Insel vor Frøya, von deren Leuchtturm aus die Gruppe einen faszinierenden Ausblick auf die zahlreichen umliegenden kleineren Inseln hatte. Auch der Besuch beim größten Arbeitgeber der Region, der Lachsfabrik "Salmar" bot interessante Einblicke. Begeistert waren Schüler und Lehrer vom Science Museum in Trondheim, denn dort konnten sie Phänomene der Technik entdecken und erfahren.

"Die zahlreichen Aktivitäten in und außerhalb der Schule, die gemeinsamen Mahlzeiten mit typisch norwegischen Gerichten und die kulturellen Darbietungen ließen die Teilnehmer der Gastgeber und der anderen Nationen schnell zusammenwachsen, sich austauschen und neue Freundschaften schließen", berichtet Thevißen weiter. So tanzten die Teilnehmer beispielsweise gemeinsam einen lettischen Volkstanz, lernten ein türkisches Kreiselspiel kennen oder beantworteten Quizfragen über die jeweiligen Länder. Und immer wieder mussten die Schüler ihre Englischkenntnisse anwenden, um sich mit den Schülern aus den anderen teilnehmenden Ländern zu verständigen. Erinnerungen bleiben durch die von den Schülern im Schulgarten gepflanzten Bäume und Sträucher und einen Wegweiser auf dem Schulhof, der die Entfernung zu den teilnehmenden Städten anzeigt.

Meryem Cicek, die Koordinatorin des Projekts, freut sich schon auf das nächste Zusammenkommen in Estland, das im November stattfindet, bevor die Schule dann selbst im März internationale Gäste im Ratheimer Schulzentrum empfängt. Abschluss des Programms ist im Sommer 2016 in der Türkei.

Quelle: RP
 
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