| 00.00 Uhr

Hückelhoven
Vom Elefanten und der Jungfrau in Weiß

Hückelhoven: Vom Elefanten und der Jungfrau in Weiß
Die "Rumtreiber" in ihrem Probenraum: Sänger Timo Hamacher, Dirk Jöris, Heiko Mürkens, Jens Offergeld sowie Markus Paffen. FOTO: JOCHEN HANRATH
Hückelhoven. Band "Rumtreiber" veröffentlicht erste Liedersammlung. Vertrag für Erkelenzer Lambertusmarkt. Von Daniela Giess

Geschichten mitten aus dem Leben, vertonte Sagen aus der Region: Regiofolk - so nennen die "Rumtreiber" ihre eigene Stilrichtung, zu hören auf der ersten Liedersammlung, die in einer Auflage von 1000 Exemplaren in diesen Tagen erschienen ist.

Timo Hamacher ist der Sänger der fünfköpfigen Band, die im Dezember 2016 aus der Taufe gehoben wurde. Seitdem ist viel passiert. Auf dem Biermarkt am Rathaus traten der Physiotherapeut, der seine Praxis in der Haagstraße betreibt und hier auch die CD verkauft, und seine vier musikalischen Mitstreiter als Vorgruppe des DSDS-Stars Norman Langen auf. "Ein absolut netter Kerl", erinnert sich Hamacher. "Das war eine tolle Erfahrung für uns."

Die "Rumtreiber" haben inzwischen den Vertrag für den nächsten Erkelenzer Lambertusmarkt unterzeichnet. Die mitreißenden Songs erzählen von dem weißen Elefanten, den der Kalif von Bagdad seinerzeit Kaiser Karl zum Geschenk machte. Von der weißen Jungfrau, die im Jülicher Raum angeblich gesichtet wurde. Und von der gefährlichen Räuberbande, die in Herzogenrath Angst und Schrecken verbreitete. Auch den "Schwarzen Gesellen", die als so genannte "Bockreiter" auf schwarzen Ziegenböcken ritten und in den Wäldern vom Hohen Venn bis an den Niederrhein ihr Unwesen trieben, haben die "Rumtreiber" ein Lied gewidmet.

Zur Band gehören neben Sänger Timo Hamacher, der auch auf der Akustikgitarre in die Saiten greift und sieben Jahre bei den bekannten "Mennekrathern" mitspielte, Dirk Jöris (Mandoline und Gitarre), Akkordeonspieler Heiko Mürkens, Bassist Jens Offergeld sowie Markus Paffen (Schlagzeug, Gesang).

Als musikalische Hommage an Sophia-Jacoba und das ehemalige Aachener Steinkohlerevier wollen sich die fünf "Rumtreiber" auch mit dem Alltag der Kumpel auseinander setzen, die unter Tage das schwarze Gold förderten. "Wir haben noch sehr viele Ideen", so Heiko Mürkens, dessen Schwiegereltern ihren Keller als Proberaum zur Verfügung stellen (www.rumtreiber-musik.de).

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Hückelhoven: Vom Elefanten und der Jungfrau in Weiß


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.