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Hückelhoven
Wissen aus der Heimatkunde war gefragt

Hückelhoven: Wissen aus der Heimatkunde war gefragt
Rund 150 Teilnehmer gingen bei der Tour de Rur an den Start. Am Rathaus wurden sie bei bestem Radlerwetter von Monika Schmitz-Schibbe und dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Geitner begrüßt. FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Die Hückelhovener Werbegemeinschaft lud gestern wieder zu ihrer beliebten Traditionsveranstaltung Tour de Rur ein, die die zahlreichen Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen durch das Stadtgebiet führte. Von Daniela Giess

Geschwindigkeit und gute Platzierungen spielen keine Rolle - gemütliches Radeln und ein fröhliches Miteinander sind bei der Tour de Rur gefragt. Pünktlich um zehn trafen auf dem Rathausplatz die Pedalritter ein, die ihre Teilnahmekarten schon im Vorfeld erworben oder sich noch vor Ort am Stand der Werbegemeinschaft für die kurzweilige Rundreise per Fahrrad angemeldet hatten. Eine Stunde lang wurden die Teilnehmer der Tour de Rur in Etappen auf die Reise geschickt, ausgerüstet mit einer genauen Wegbeschreibung und einem Fragebogen. Wie viele Sterne hat das Hückelhovener Stadtwappen? Und wann wurde der Heimbacher Forst von der Werbegemeinschaft angepflanzt? An mehreren Zwischenstopps auf der rund 30 Kilometer langen Strecke war Wissen in Heimatkunde gefragt.

Wer alle Fragen unterwegs beantworten konnte, hatte die Chance, beim gemütlichen Ausklang mit Grillspezialitäten und Salat im Hotel am Park einen der Tombola-Preise zu gewinnen, darunter ein Fahrrad. Wer eine Abkürzung nahm oder gar nicht erst aufs Rad stieg, ging bei der Verlosung diesmal leer aus.

Ehe die Radler kräftig ins Pedal traten, durften sie von einem kostenlosen Service der Werbegemeinschaft Gebrauch machen. Die Hückelhovener Polizei nahm die mitgebrachten Drahtesel auf Wunsch unter die Lupe, überprüfte Reifen, Bremsen und die allgemeine Fahrtüchtigkeit. Schon vor Jahren habe es diese Möglichkeit gegeben, die man nun habe aufleben lassen, so Monika Schmitz-Schibbe, die Vorsitzende des Zusammenschlusses der Geschäftswelt aus der ehemaligen Zechenstadt.

Auch der treueste Fan der Tour de Rur war wieder am Start. Anni Kischel, fast 75, ist von Anfang an dabei, rund 30 Jahre. Die fahrradbegeisterte Hückelhovenerin erinnerte sich kurz vor der Abfahrt an die Premiere der Tour de Rur, als die Räder noch in einen Transporter eines Zweiradgeschäfts geladen und die Teilnehmer in Bussen an einen geheimen Ort gebracht wurden. "Von Hückelhoven aus zu starten, ist aber viel schöner", erklärte Anni Kischel, die im vergangenen halben Jahr 800 Kilometer auf dem Fahrradsattel zurück gelegt hat und sich so fit hält.

"Fahren Sie schön vorsichtig", gab Werbegemeinschafts-Chefin Monika Schmitz-Schibbe den Startern am Rathaus mit auf den Weg. Über Millich und Baal führte die Strecke, die der Vorstand der Werbegemeinschaft festgelegt und zuvor ausgetestet hatte, zum Schloss Rurich, wo Rast eingelegt wurde mit kühlen Getränken, stärkendem Traubenzucker und erfrischendem Obst. "Wir möchten unterwegs die schöne Natur zeigen, die Hückelhoven hat", sagte Schmitz-Schibbe. Über Doverhahn und den Heimbacher Forst fuhren die Pedalritter dann zum Hotel am Park.

Die Schirmherrschaft hatte wieder Bürgermeister Bernd Jansen übernommen. Sein Stellvertreter Dieter Geitner versprach "Überraschungen unterwegs" und klatschte in die Hände - so fiel der Startschuss für die beliebte Tour de Rur.

Quelle: RP
 
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