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Hückeswagen
20 Türchen mit buntem Programm

Hückeswagen: 20 Türchen mit buntem Programm
Die Märchenstunde mit Bürgermeister Dietmar Persian wird auch in dieser Adventszeit angeboten - hoffentlich kommen mehr Zuhörer als im vorigen Jahr. FOTO: Moll
Hückeswagen. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr veranstaltet die Fachstelle Sucht der Diakonie in Hückeswagen auch in diesem Jahr wieder einen "Offenen Adventskalender". 20 Veranstaltungen sind in der Adventszeit geplant. Von Wolfgang Weitzdörfer

Es hat sich schon kurz nach dem vergangenen Weihnachtsfest abgezeichnet: Auch in diesem Jahr wird es wieder einen "Offenen Adventskalender" geben. Irmgard Hannoschöck von der Fachstelle Sucht der Diakonie an der Marktstraße, die den etwas anderen Adventskalender im Vorjahr in Hückeswagen eingeführt hatte, ist dementsprechend zufrieden: "Das Programm für dieses Jahr stand praktisch schon im Frühjahr." Die einzelnen Punkte mussten also nur noch festgezurrt werden, sagt die Suchtberaterin. Vom 1. bis zum 23. Dezember werden insgesamt 20 Veranstaltungen die Vorweihnachtszeit in Hückeswagen begleiten.

Wieder waren Vereine, Institutionen und Privatpersonen eingeladen, sich zu beteiligen. Ganz im Sinne der "Caring Community", wie Hannoschöck erklärt: "Das Prinzip bedeutet, sich mit dem Stadtteil oder der Stadt und den dortigen Strukturen zu identifizieren." Das ist der Hintergrund des "Offenen Adventskalenders". Für die Hückeswagener solle zählen, dass sich die Mitbewohner Gedanken machen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen, sagt Hannoschöck.

Und das hat im vergangenen Jahr schon recht gut funktioniert, zumindest weitgehend: "Viele Veranstaltungen waren gut besucht, andere wiederum sehr schlecht", sagt die Suchtberaterin. So sei etwa die "Märchenstunde" von Bürgermeister Dietmar Persian mit nur einer guten Handvoll Zuhörern auf eher dürftiges Interesse gestoßen. "Aber Herr Persian hat direkt gesagt, dass er auch in diesem Jahr wieder vorlesen will", sagt Hannoschöck. Und auch ansonsten hätten die Veranstalter des Vorjahres direkt wieder Interesse an der Neuauflage signalisiert, auch wenn sie vor einem Jahr nur wenig Publikum gezogen hätten: "Das war eher ein Ansporn", sagt Hannoschöck schmunzelnd.

Es sind zwar dann doch keine 24 Türchen, die die Hückeswagener öffnen können. Aber dennoch hat Irmgard Hannoschöck ein buntes Programm zusammengestellt. Ihr ist vor allem ein Anliegen, dass sich die Vereine und Institutionen in der Schloss-Stadt öffentlich präsentieren können. "Es soll so sein, dass sich ein Bürger etwa nicht mehr vor das Schild der Suchtberatungsstelle an der Marktstraße stellen muss und sich fragt, was sich dahinter eigentlich verbirgt", sagt Hannoschöck. Im Gegenteil: Man soll sich trauen, aus der Erfahrung des "Offenen Adventskalenders" heraus, einfach an die Tür zu klopfen, einzutreten und bei einer Tasse Kaffee zu erfahren, was sich hinter dem Türschild verbirgt.

Neben der Weihnachtslesung des Bürgermeisters sieht Hannoschöck als Highlights auch die geplanten Wanderungen: "Am Nikolaustag gibt es wieder eine Laternenwanderung für Kinder ab sechs Jahren und für Erwachsene. Veranstalter ist das OGB Wohnzentrum Lindenhof rund um Joachim Kutzner", sagt Hannoschöck. Ebenfalls freut sich die Suchtberaterin auf den 18 Dezember. Dann nämlich findet wieder die "Weihnachtliche Stunde" statt, die schon im Vorjahr zu den bestbesuchten Veranstaltungen zählte: "Die Atmosphäre bei der Familie Paffrath, die zum offenen Singen, zu Geschichten und Gedichten bei Kerzenschein eingeladen haben, war definitiv ein Highlight im Vorjahr", sagt Hannoschöck. Und da merkt man ihr die Vorfreude auf den diesjährigen "Offenen Adventskalender" ganz deutlich an.

Quelle: RP
 
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