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Hückeswagen
Ab Freitag drei Tage Riesengaudi im Oktoberfest-Zelt in Lennep

Hückeswagen. Einmal im Jahr geht's in Lennep bajuwarisch zu, zeigen Mädels und Frauen, wie gut ihnen Dirndl stehen, ziehen Männer die Krachlederne an, wird zu vorgerückter Stunde auch auf Tischen und Stühlen getanzt. Um das zünftige Spektakel des Verkehrs- und Fördervereins als Veranstalter mitzuerleben, haben sich schon viele Eintrittskarten für den Freitag- oder Samstagabend des Oktoberfestes gesichert. Es steigt vom 2. bis 4. Oktober auf dem Lenneper Kirmesplatz. Tagsüber (ab 11 Uhr) ist der Eintritt frei, die Veranstalter bieten den Gästen auch dann ein Programm mit Livemusik. Von Solveig Pudelski

Unter den Ersten waren vor allem Unternehmen, die sich Karten für ihre Betriebsfeier mit 20, 30 oder mehr Kollegen sicherten. "Aber wir haben noch Karten", sagt Vereinsvorsitzender Klaus Kreutzer. Immerhin bietet das Festzelt Platz für 2500 Menschen. Dank modularer Bauweise ließen sich die Zeltkapazitäten anpassen, sagt Kreutzer. Als Veranstalter lege man gleichzeitig größten Wert auf Ordnung und Sicherheit im und am Zelt. Auch für derlei fliegende Bauten müsse eine Bauabnahme erfolgen. Außerdem habe man ein Sicherheitsdienst beauftragt, das DRK sei vor Ort, um für alle Eventualitäten oder Unfälle gerüstet zu sein. "Passiert ist aber bei unseren Oktoberfesten nichts", sagt Kreutzer.

Bisher sei alles fröhlich, ausgelassen, lustig und durchaus mit bajuwarischem Krach über die Bühne gegangen, "wir haben immer ein tolles Publikum. Alle Generationen sind vertreten, gerade das macht den Reiz aus", sagt Kreutzer. Im gleichen Atemzug lobt er die Toleranz und Geduld der Anwohner, die während des Oktoberfestes mit einer gewissen Geräuschkulisse leben müssen. Vielleicht schunkeln sogar einige zu Hause mit - denn wieder hat Klaus Kreutzer die beliebte Showband "Stieflziacha" für die Abende engagiert. Sie kämen sehr gerne nach Lennep, schätzten das Publikum, das kräftig und ausgelassen feiern kann, ohne dass die Stimmung kippe.

Bayerische Schmankerln bietet der Zeltwirt, aus München hole der Getränkelieferant das original fürs Oktoberfest gebraute Bier. Für den Fassanstich habe der Verkehrs- und Förderverein Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz verpflichtet. Bei dieser Gelegenheit möchte Kreutzer ihn zum künftigen Festplatz für Lennep befragen. Der Kirmesplatz ist längst Geschichte, wenn die Bagger anrollen, um den Parkplatz des Designer Outlet Centers zu errichten. Dem Verkehrs- und Förderverein hatte Stadtplaner Robin Denstorff bereits den geplanten Parkplatz für die DOC-Mitarbeiter an der Ringstraße als Ersatz-Wiesn in Aussicht gestellt. Doch noch fehle die nötige Infrastruktur - Strom, Frisch- und Abwasserleitungen, Beleuchtung des Platzes und der Zuwege. Außerdem sei das Areal nicht als Ersatz für alle Lenneper Feste und Wanderveranstaltungen wie Zirkus und Co gedacht.

Quelle: RP
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