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Hückeswagen
Asphalt verschwindet für Wiehagener Kreisel

Hückeswagen: Asphalt verschwindet für Wiehagener Kreisel
Die rechte Fahrbahnseite Richtung Wiehagen ist bereits ausgekoffert worden. Den Verkehr in diesem Bereich regelt eine Baustellenampel. FOTO: Büllesbach
Hückeswagen. Die ersten Phase des Kreisverkehr-Baus in Wiehagen hat begonnen. Nachdem Anfang der Woche die Baustelle eingerichtet, die Baustellenampel aufgebaut und die K 1 im Bereich der Einmündung Sperberstraße komplett für den Verkehr gesperrt wurde, wird nun die rechte Fahrbahnseite in Richtung Wiehagen auf rund 200 Metern ausgebaggert.

Anschließend sollen die erste Hälfte des Kreisverkehrs und eine neue Bushaltestelle fertiggestellt werden. "Dazu wird auch die Fahrbahndecke der August-Lütgenau-Straße ein Stück weit erneuert", sagte Projektleiter Thomas Lutz auf Anfrage unsere Redaktion. Dadurch, dass die Abbiegespuren wegfielen, stünde mehr Platz zur Verfügung, um so auch die Bushaltestelle mit einem blauen Bushäuschen zu versehen und behindertengerecht herzurichten.

In Kürze wird die alte, zum Schluss defekte Ampelanlage demontiert, um Platz für den Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 32 Metern zu schaffen. "Es ist ein ambitioniertes Projekt. Aber die zuständige Firma hat uns signalisiert, dass es auf jeden Fall machbar ist", versicherte Lutz.

Bis Ende November müssen die Autofahrer und Anwohner der August-Lütgenau-, Blumen-, Sperber- und Wiehagener Straße nun mit der Baustelle leben. Dann aber soll der neue Kreisel fertiggestellt sein, der für einen besseren Verkehrsfluss auf der großen Kreuzung auf halbem Weg nach Wiehagen sorgen soll.

Die Kosten für den neuen Kreisverkehr werden vom Kreis auf etwa 600.000 Euro geschätzt. 60 Prozent davon bezuschusst das Land, den Rest müsste der Kreis zahlen. Auf die Stadt Hückeswagen kommen keine Kosten zu.

(wow/büba)
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