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Dritte Etappe
ATV-Wanderer unterwegs auf dem Panoramasteig

Dritte Etappe: ATV-Wanderer unterwegs auf dem Panoramasteig
In diesem Jahr erkundet die ATV-Wandergruppe den Bergischen Panoramasteig. Die dritte Etappe führte die Wanderer jetzt von Lindlar-Bruch nach Kürten-Hommerich. FOTO: ATV
Hückeswagen. Die Premiere Ende April war noch verregnet. Doch auf den beiden Etappen danach war das Wetter besser. Über die Tour von Lindlar-Bruch nach Kürten-Hommerich, dem dritten Abschnitt, schreibt Wanderführer Ulrich Weyer:

"Über einen kurzen Verbindungsweg gelangen wir schnell bei Brückerhof auf die Bahntrasse der ehemaligen Sülztalbahn und auf den Panoramasteig. Nach wenigen hundert Metern überqueren wir auf dem Viadukt das Tal der Sülz, auf dem einst die Züge fuhren. Die Bahntrasse verlassen wir beim Hinweisschild ,Bahnsteig' des alten Bahnhofs Linde. Hier zeugen noch ein Stück Schienenstrang und eine alte Dampflokomotive von der einstigen Bahn-Herrlichkeit.

Wir umrunden das eingezäunte Gelände und steigen einen verwunschenen Pfad hinauf zum Waldrand. Rechts grüßt der Kirchturm von Linde, links tief unten im Tal liegen die Bahntrasse und die Landstraße. Noch eine sumpfige Wiese hindurch, und wir erreichen die Ortschaft Scheurenhof. In der Ortsmitte links ab, vorbei an einem landwirtschaftlichen Anwesen, und die Natur hat uns wieder. Durch Wiesen und Wälder umrunden wir einen Bergkegel, dann geht's hinab ins Tal der Sülz. Auf der gegenüberliegenden Talseite beginnt jetzt ein langer Anstieg hinauf nach Ebbinghausen. Hier belohnt uns eine tolle Fernsicht für unsere Mühen.

Am Ortsausgang erzählt uns ein alter Herr, dass er früher auch gern gewandert sei. Am kommenden Mittwoch will er seinen 90. Geburtstag feiern.

Bald verliert sich der Panoramasteig zwischen Wiesen und Maisfeldern. Wegen einer irreführenden Wegmarkierung sind wir auf der falschen Route: Wir landen auf der Lindlaer Straße und an den Ortseingang von Schmitzhöhe. Nach eingehender Beratung und Neuorientierung wenden wir uns nach rechts. Leider endet dieser Weg im nahegelegenen Wald. Noch eine Bachüberquerung, und wir erreichen einen Forstweg, der uns hinunter nach Hommerich führt. Hier stoßen wir wenig später wieder auf die Wegmarkierung des Panoramasteiges.

Der Zeitverlust durch den Umweg und die Neuorientierung stellt unsere pünktliche Ankunft an unserem Zielort ,Grundermühle' stark in Frage. Ein Freund ist unsere Rettung: Dank seines Fahrdienstes kommen wir zeitgerecht zu unserem wohlverdienten Mittagessen."

Quelle: RP
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