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Bm-Tagebuch
Auf La Gomera muss Wasserschaden im Bus repariert werden

Bm-Tagebuch: Auf La Gomera muss Wasserschaden im Bus repariert werden
Nach einem Wasserschaden mussten Carsten Konsen und Sina Schubert in einer einsamen Bucht von La Gomera die komplette Inneneinrichtung des VW-Transporters ausbauen. Danach ging die Reise über die Kanareninsel und ihre vielen Serpentinenstraßen weiter. FOTO: Sina Schubert
Hückeswagen. Die Hückeswagener Carsten Konsen und Sina Schubert reisen in ihrem VW-Bus in den Süden und berichten regelmäßig von ihren Erfahrungen.

La Gomera Zu Beginn unserer Reise haben wir nicht damit gerechnet, dass wir bereits nach vier Monaten den gesamten Bus bis auf die Karosserie auseinandernehmen müssen. Anfang Februar entdeckten wir hier auf La Gomera, dass unter der Trittstufe an der Schiebetür Wasser hervor lief. Etwas verwirrt suchten wir nach der Ursache und stellten fest, dass unser Frischwassertank ein Leck hatte.

Zirka drei Liter Wasser waren ausgelaufen und unter die Bodenplatte geflossen. Natürlich haben wir beim Ausbau rund um die Bodenplatte alles mit Silikon abgedichtet, um eben ein solches Szenario zu vermeiden. Allerdings sucht sich Wasser seinen Weg bekanntlich auch durch die kleinsten Ritzen, und so konnte es durch die Löcher der Verschraubungen und der Lüftung fließen.

FOTO: Sina Schubert

Beim Ausbau hatten wir das nicht ausreichend berücksichtigt, was sich dann durch dieses unglückliche Ereignis bemerkbar machte. Schnell war klar, dass wir keine andere Möglichkeit hatten, als den kompletten Ausbau auseinanderzunehmen, damit alles wieder trocknet und kein Rost entsteht. Aufgrund unseres gut ausgestatteten Werkzeugkoffers sind wir auf viele Situationen vorbereitet. Am folgenden Tag haben wir alles ausgebaut. Jedes Möbelstück konnten wir einzeln ausbauen, um an das Laminat, die Bodenplatte und die Bodenisolierung zu kommen.

Zu diesem Zeitpunkt standen wir auf La Gomera in einer einsamen Bucht, wo wir viel Platz hatten und sich keiner durch unsere Renovierung gestört fühlte. Auch der angekündigte Regen wartete bis zum nächsten Tag. Eine weitere große Hilfe war, dass wir Martin und Margarete kennenlernten. Ein Pärchen, das ebenfalls mit einem VW Bus durch Europa reist. Die Zwei waren für uns einkaufen und haben am Abend lecker für alle gekocht.

FOTO: Sina Schubert

Es war ein komisches Gefühl, unser Zuhause komplett in seine Einzelteile zu zerlegen und zu sehen, wie plötzlich alles neben dem Bus liegt. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass der Ausbau sehr gut durchdacht ist und wir es so an einem Tag schaffen, eine solche Aktion durchzuführen. Es war zwar eine Herausforderung, aber es hat gezeigt, dass sich die harte Arbeit, die wir in den Ausbau gesteckt haben, gelohnt hat.

Die Reise geht also weiter. Mittlerweile sind wir wieder auf Teneriffa und haben eine schöne Woche mit Carstens Eltern verbracht, die zu Besuch waren. Jetzt genießen wir noch ein paar Tage mit unseren Freunden Rilana, Daniel und ihrer Tochter Liselotte Buß, und auch Sebastian Voß wird noch einmal für ein paar Tage dazustoßen. Am 9. März fahren wir mit der Fähre zurück nach Südspanien. Dann führt unser Weg endlich nach Portugal. SINA SCHUBERT

Quelle: RP
 
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