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Hückeswagen
Aufrecht rollend durch die Natur

Hückeswagen. Wendig und trendig durch die Landschaft rollen: Der Segway, ein elektrischer Steh-Roller, ist für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene geeignet. In Hückeswagen kann auch gerollt werden: Rüdiger Fuhr vom GHW- Klettergarten bietet Touren von bis zu vier Stunden an. Von Heike Karsten

Stehend durch die Landschaft gleiten, vorbei an Wiesen und Talsperren, über Hügel und durch Wälder – dieses außergewöhnliche Naturerlebnis bietet seit geraumer Zeit Rüdiger Fuhr, der Geschäftsführer des Unternehmens GHW Bergisch-Land, an. Der Fahrspaß auf den elektrisch betriebenen Steh-Rollern ist dabei garantiert, denn schon nach einer zehn- bis 15-minütigen Einführung beherrschen die Teilnehmer das emissionsfreie Gefährt problemlos.

Steuern per Gewichtsverlagerung

Gesteuert wird der Segway allein durch die Verlagerung des Körpergewichts. In Hückeswagen starten die geführten Segway-Touren für bis zu 13 Personen am GHW-Klettergarten im Brunsbachtal. Mitfahren dürfen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine gültige Fahrerlaubnis haben. "Dazu zählt schon der Mofa-Führerschein. Mehr ist für den verkehrs- und geländetauglichen Elektro-Roller nicht erforderlich", sagt Gundel Ehlis, die Geschäftsführererin des GHW-Klettergartens.

Jüngere Fahrer ohne Führerschein dürfen auf dem neuen Wiesen-Parcours am Klettergarten ihre ersten Runden drehen. Allerdings muss der Fahrer mindestens 45 Kilogramm auf die Waage bringen, um den Segway mit seinem Gewicht steuern zu können.

Nach der kurzen Einweisung rollen die Teilnehmer meist mühelos über Asphalt-, Schotter- oder Waldwege. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Stundenkilometer kann der Segway Personal Transporter eine Steigung von bis zu 30 Prozent bewältigen. Wer es gemütlich mag, sollte über den Radweg fahren, der einen herrlichen Fahrspaß entlang der Wupper möglich macht. "Das ist die ideale Strecke für eine Anfänger-Schnuppertour", sagt Gundel Ehlis.

Fast geräuschlos gleiten die Steh-Roller über den asphaltierten Weg und sind dabei noch äußerst Umwelt schonend: Keine Abgase und Motorengeräusche stören die Fahrt durch die malerische Landschaft, umgeben von Wasser, Wiesen und Wäldern.

Fahrsicherheitstraining empfohlen

Eine beliebte Tour führt von der Wupper-Talsperre bis nach Hammerstein oder auf dem Radweg Richtung Marienheide. Die längste Route, die Rüdiger Fuhr anbietet, dauert vier Stunden. Zu den geführten Touren zählen unter anderem die Mühlen- und Biergartentour, Fahrten in Richtung Müngstener Brücke, Gelpetal, Schloss Burg oder Diepmannsbach. Auch Wunsch-Touren sind möglich. Für die anspruchsvolleren Strecken im Gelände empfiehlt Rüdiger Fuhr die Segway-Driver-Card – das ist ein Fahrsicherheitstraining über 45 Minuten.

Dem Segway bereiten dabei weder Regen noch Schnee Probleme – höchstens dem nicht wetterfest gekleideten Fahrer. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auf dem Erlebnisparcours in der neuen Segway Indoor-Halle in Remscheid ausweichen, in der auch Kinder an dem Fahrspaß teilhaben können.

 

 

Quelle: RP
 
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