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Hückeswagen
Aus Schandfleck wird ein Schmuckstück

Hückeswagen: Aus Schandfleck wird ein Schmuckstück
Vor Jahren noch unansehnlich und scheinbar kurz vor dem Zusammenbruch, ist das denkmalgeschützte Haus an der Waidmarktstraße / Ecke Schmittweg wieder auf dem Weg zu einem Schmuckstück. FOTO: Büba
Hückeswagen. Einst als Schandfleck bezeichnet, hat sich das unter Denkmalschutz stehende Schieferhaus an der Waidmarktstraße / Ecke Schmittweg mittlerweile gemausert. Rein äußerlich ist nichts mehr zu sehen von dem unansehnlichen Gebäude, als das es sich noch vor fünf Jahren präsentierte. "Von außen sind wir auch komplett fertig, wir haben die Fassade machen und neue Fenster einbauen lassen", berichtet Eigentümerin Birgit Flüs auf Anfrage unserer Redaktion. Nur von innen sei man noch nicht so weit gekommen, wie ursprünglich geplant. Denn eigentlich sollte die Komplettsanierung des Hauses Ende 2015 abgeschlossen sein. "Das haben wir leider nicht geschafft, weil wir in Radevormwald noch weitere Häuser saniert haben", sagt Birgit Flüs, die in der Nachbarstadt eine Schreinerei betreibt. Von Joachim Rüttgen

Der Innenausbau an der Waidmarkstraße sei aber in Planung und soll noch bis Ende 2016 erfolgen. Die Vor-Installationen in dem Haus seien erfolgt, es befinde sich sozusagen im Rohbau. "Jetzt muss eine Heizung rein, eine Treppe muss eingebaut werden, außerdem ein Badezimmer", sagt Birgit Flüs. Es gebe auch schon Anfragen von interessierten Käufern, aber das Haus werde nicht verkauft, sondern vermietet - mit zwei Wohneinheiten, einer größeren und einer kleineren. "Das sieht jetzt schon alles viel besser aus", sagt Birgit Flüs.

Das Schieferhaus war in den vergangenen Jahren immer wieder Thema im Bauausschuss. Politiker hatten angesichts der schlechten Substanz und des schäbigen Äußeren nachgefragt, ob die Stadt nicht eingreifen und Druck auf den Hausbesitzer ausüben könne. Auf diesem Weg sollte die Sanierung des Häuschens, das vor einigen Jahren bereits ein neues Dach erhalten hatte, beschleunigt werden. Seitdem war lange aber nichts passiert. Die Stadt hatte immer wieder auf die Anfragen der Politiker geäußert, dass ihr die Hände gebunden seien, da sich das Gebäude in Privatbesitz befinde.

Quelle: RP
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