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Hückeswagen
Auswärtssieg bis Zeitnehmer - das Segway-Polo-ABC

Hückeswagen. Auswärtssiege sind nur zu Hause doof. Der Ball hat einen Durchmesser von etwa zehn Zentimetern, ist aus Schaumstoff und hat eine mehr oder weniger haltbare Beschichtung. Chukka Die Gesamtzeit eines Spieles wird in vier Teile aufgeteilt. Ein Chukka dauert acht Minuten. Dead siehe Play until. . . Elektrisch Die Segways werden elektrisch angetrieben - gespeist von zwei Lithium-Ionen-Akkus, die für zwei bis drei Spiele reichen. Foul Das können sein: gefährliches Spiel, Schlag auf das Mallet des Gegners oder das Einfahren in die Goalzone. Die Strafen reichen von der Ermahnung bis hin zur Zeitstrafe oder gar dem Turnierausschluss. Goalzone Die Goalzone ist der markierte Halbkreis vor jedem Tor. In diesen Bereich darf nur ein Spieler des verteidigenden Teams einfahren. Fährt ein Gegner in diesen Bereich, gibt es einen Freistoß für die verteidigende Mannschaft. Fährt ein zweiter Spieler der verteidigenden Mannschaft dort ein, gibt es einen Penalty - ein direkter Schuss aufs Tor aus 15 Metern Entfernung. Hand Der Schläger wird nur mit rechts bewegt, das gilt auch für Linkshänder. ISPA International Segway Polo Association mit Sitz in Kalifornien. Jammern, Reklamieren, Diskutiert und alles andere soll nach dem Spiel oder in den Pausen stattfinden. Mit dem Schiedsrichter darf nur der Team-Kapitän diskutieren. Keine Altersbeschränkung Spieler dürfen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr an ISPA-Spielen und -Turnieren teilnehmen. Line of the ball Die Balllinie ist die Linie, die der bewegte Ball folgen wird. Der Spieler, der im spitzeren Winkel zu dieser Linie fährt, hat im Kampf um den Ball "Vorfahrt". Mallet Der Schläger der Segway-Polo-Spieler darf weder Gegner noch eigene Teamspieler gefährden. Gespielt wird üblicherweise mit der breiten Seite. Nie ohne Helm! Seit Beginn des Segway-Polos besteht eine Helmpflicht bei allen Spielen; auch im Training wird nicht darauf verzichtet. Ohne Sponsoren geht es nicht - wie die Firma Pflitsch. Play until dead Dieser Ruf erschallt vom Zeitnehmer am Ende eines jeden Chukka und wird von den Schiedsrichtern wiederholt. Es wird nach Ablauf der Zeit noch so lange gespielt, bis der Ball eine der Außenlinien überquert hat. Ein geschossenes Tor beendet das Spiel nicht. Quaterline Das Spielfeld wird auf der Länge in vier Teile geteilt. Fouls, die im letzten Quarter von der Verteidigung begangen werden, werden mit einem Penalty geahndet. Referee In der Regel gibt es pro Spiel zwei Schiedsrichter. Segway Einachsiger, selbst balancierender, elektrisch betriebener Personentransporter, der Grundlage für diesen Sport ist. Spitzengeschwindigkeit Alle Segways müssen serienmäßig sein, was ein Höchsttempo von 20 Kilometern die Stunde bedeutet. Ausnahmen sind von der ISPA zugelassene Fremdreifen und -akkus. Tor Das Runde muss auch beim Segway-Polo ins Eckige. Das ist 2,40 Meter breit und 1,51 Meter hoch. Die neueste Entwicklung in diesem Sport sind aufblasbare Tore. USA Hier lernte der Sport - im legendären Silicon Valley - "das Laufen". 2009 bei der Weltmeiterschaft in Köln wurde zum ersten Mal ein professionelles Umfeld im Rahmen einer Segway-Polo-WM geschaffen. Videobeweis Den Videobeweis gibt es im Segway-Polo (noch) nicht. WOZ Challenge Cup Die Weltmeisterschaft im Segway-Polo wird alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten ausgetragen. Namensgeber ist Steve "WOZ" Wozniak, der Mitbegründer von Apple, selbst ein begeisterter Segway-Polo-Spieler. X-Modell Die X-Modelle sind breitere, geländegängige Segways. Hiervon dürfen maximal zwei Stück pro Team in einem Spiel eingesetzt werden. Es hat sich in den vergangenen Jahren allerdings ergeben, dass sie fast ausschließlich vom Goalie (Torwart) eingesetzt werden. Year 2006 Seit zehn Jahren wird der WOZ Challenge Cup gespielt, die WM im Segway-Polo. Zeitnehmer Er informiert die Referees und Spieler darüber, dass das Chukka noch 30 Sekunden andauert, oder mit "play until dead", dass die Zeit abgelaufen ist. Die Zeit wird angehalten, wenn der Referee dies signalisiert oder ein Tor gefallen ist.

Zusammengestellt von Stephan Büllesbach; Quelle: Olaf Funke (SegwayPolo Deutschland).

Quelle: RP
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