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Hückeswagen
Auto rammt Trafohäuschen - zwei Frauen schwerst verletzt

Hückeswagen: Auto rammt Trafohäuschen - zwei Frauen schwerst verletzt
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Trafohäuschen o schwer beschädigt, dass Stromkabel freilagen und Stichflammen drohten. BEW-Mitarbeiter sorgten später für die Sicherheit auch der Rettungskräfte, die vier junge Frauen aus dem Wrack befreiten. FOTO: Stephan Büllesbach
Hückeswagen. Warum der Wagen am frühen Sonntagmorgen in der leichten Linkskurve in Mühlenberg von der Fahrbahn abkam, ist noch unklar. Bei dem Unfall auf der B 237 wurden gegen 6.30 Uhr, jedoch vier junge Frauen aus Wipperfürth im Alter zwischen 17 und 22 Jahren verletzt - zwei von ihnen zogen sich schwerste Verletztungen zu, wie ein Polizist an der Unfallstelle berichtete. Eine Frau, die auf der Rückbank gesessen hatte, musste sogar mit einem Rettungshubschrauber, der nur wenige Meter von der Unfallstelle entfernt auf der gesperrten Bundesstraße gelandet war, in ein Siegener Krankenhaus geflogen werden. Zwei der Fahrzeuginsassinnen wurden mit leichten Verletzungen geborgen.

Laut Polizei war der Wagen am frühen Morgen in Richtung Wipperfürth unterwegs, als er nach der langen Gerade bei Westhofen/Kobeshofen zu Beginn der Kurve in Mühlenberg von der Straße abkam und auf den Gehweg geriet. Das Auto schoss dann weiter, geriet in die zum Bürgersteig hin abfallende Böschung und prallte frontal gegen ein fest installiertes, betonummanteltes Trafohäuschen.

Das wurde dabei schwer beschädigt und musste später von Mitarbeitern der BEW vom Netz genommen werden, da Kabel freilagen und Stichflammen drohten. Das bedeutete, dass das Haus Mühlenberg 1 und die Firma Käufer für rund fünf Stunden ohne Strom waren. Genau so lange dauerte die Vollsperrung der B 237. Wegen der Unfallaufnahme und der Reparaturarbeiten an dem Trafohäuschen hatten Polizei und Feuerwehr den Bereich zwischen der K 5 (Westhofen/Kobeshofen) und Berbeck bis gegen 11.30 Uhr gesperrt. Lediglich die Linienbusse wurden durchgelassen. Im Einsatz waren unter anderem 27 Kräfte des Löschzugs Stadt und der Löschgruppe Holte sowie zwei Notärzte.

Eine Anwohnerin hatte gegen 6.30 Uhr einen lauten Knall gehört, zunächst aber geglaubt, dass es sich um einen Schuss gehandelt hatte. Wenige Minuten später entdeckte sie die ersten Rettungskräfte, die sich bereits um die verunglückten jungen Wipperfürtherinnen kümmerten.

(büba)
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