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Hückeswagen
Awo sagt Mitte März, welche Einrichtungen sie abgibt

Welche Kindertagesstätten kann die Arbeiterwohlfahrt Rhein-Oberberg aufgrund der Tariferhöhungen nicht in ihrer Trägerschaft behalten? Diese Frage kann die Awo aus rechtlichen Gründen bisher nicht beantworten. Er muss aus Kostengründen die Trägerschaft von sieben seiner 52 Kitas abgeben. Aber erst muss sich der Betriebsrat mit der Angelegenheit befassen. Das möchte er mit juristischer Beratung machen, erklärt die Vorsitzende Petra Blenkers. Mitte März gebe es eine Erörterung, an der die Anwälte von Betriebsrat beziehungsweise Gewerkschaft Verdi und Arbeitgeberseite, Teile des Betriebsrats und die Geschäftsführung des Kreisverbandes teilnehmen werden. Erst danach können die Einrichtungen benachrichtigt werden, die die Awo aus finanziellen Gründen an Kreis oder Kommune zurückgeben muss.

Ausgelöst wird die existenziell bedrohliche Lage dadurch, dass die vom Land gezahlten Pro-Kind-Zuschüsse längst nicht ausreichen, um den Betrieb der Kitas zu sichern, heißt es in einer Pressemitteilung der Awo. Dazu komme die im vergangenen Jahr für Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes ausgehandelte Tariferhöhung um 4,5 Prozent, die rückwirkend von Juli an zu zahlen ist. Das bedeutet für die Awo, 870.000 Euro zusätzlich an Personalkosten aufbringen zu müssen.

In Hückeswagen unterhält die Arbeiterwohlfahrt zwei Einrichtungen, die auch betroffen sein könnten: der Margaret-Starrmann-Kindergarten auf dem Dierl und der Johanna-Heymann-Kindergarten auf Wiehagen.

(rue)
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