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Hückeswagen
Bäumchen am Radweg ist ein Bild des Jammerns

Hückeswagen: Bäumchen am Radweg ist ein Bild des Jammerns
Seine Tage sind wohl gezählt: das Catalpa-Stämmchen am Radweg. FOTO: Stephan Büllesbach
Hückeswagen. Es hätte mal ein stattlicher Catalpa werden sollen. Doch der Trompetenbaum, der auf der Grünfläche nahe des Bergischen Kreisels zwischen dem Radweg und dem Mühlenweg gepflanzt wurde, ist nur noch ein kümmerliches Stämmchen.

Die Hückeswagenerin Karin Dünner hat ihm einen Verband mit Tonerde angelegt, um die beschädigte Rinde zu heilen. Doch seine Überlebenschance ist gering.

Ein Mitarbeiter des Bauhofs hatte den Trompetenbaum, der einmal große herzförmige Blätter bekommen hätte, in seinem Garten gezogen und ihn der Stadt gestiftet. So wurde der junge Catalpa nahe des Radwegs gepflanzt, wie Bauhofleiter Magnus Bernhardt auf Anfrage unserer Redaktion sagt.

"Es dauerte nicht lange, und ein Haupttrieb wurde mutwillig abgebrochen", berichtet Karin Dünner. Später entwickelte er neue Triebe und hatte auch Blätter, doch wieder wurde das Bäumchen mutwillige beschädigt. Sogar mit einem Messer war in die Rinde geschnitten und ein ganzes Stück entfernt worden.

Jetzt ist nur noch das Stämmchen übrig, und das wird in Kürze weichen müssen. Denn der Radweg wird im Frühjahr für schwere Baustellenfahrzeuge genutzt. Dann soll die Brücke Brückenstraße abgerissen werden, und um den Schutt abzutransportieren, werden die Lkw über den Radweg fahren müssen. "Wir hätten den Baum daher wohl ohnehin entfernen müssen", sagt Bauamtsleiter Andreas Schröder. Ob nach den Abrissarbeiten ein neues Bäumchen an dieser Stelle gepflanzt wird, ist noch unklar.

(büba)
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