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Hückeswagen
Basare locken mit kreativen Angeboten viele Besucher

Hückeswagen. Die Basare in der Grundschule Wiehagen und im katho-lischen Gemeindezentrum waren sehr gut besucht. Von Wolfgang Weitzdörfer

Gleich zwei Möglichkeiten, die ersten Weihnachtsdekorationen einzukaufen, gab es am Wochenende in der Schloss-Stadt. Zum einen war am Samstag schon ab 10 Uhr die Grundschule Wiehagen geöffnet, zum anderen waren die katholischen Frauen (kfd) mit ihrem Adventsbasar im Gemeindezentrum an der Weierbachstraße an beiden Tagen präsent.

Beide Basare finden traditionell am Wochenende vor dem ersten Advent statt. Beim kfd aus einem einfachen Grund, wie Vorsitzende Beate Knecht erklärte: "Wir haben ja immer die Türkränze im Angebot, in diesem Jahr auch erstmalig Adventskränze. Die muss man aber natürlich vor dem ersten Adventswochenende anbieten, ansonsten sind die Leute ja schon damit versorgt."

Die Grundschule Wiehagen veranstaltet ihren Adventsbasar alle zwei Jahre, dabei legten sich Eltern wie Kinder schwer ins Zeug, um einen entsprechenden Vorrat für die Besucher des Basars zu produzieren. So trafen sich Eltern regelmäßig abends, um gemeinsam Adventskränze zu binden oder Plätzchen zu backen. "Wir haben eine riesige Keksbar, zu der eigentlich alle Eltern beigetragen haben", bestätigte Miroslawa Oslislok vom Förderverein der Grundschule und Mutter von zwei Grundschülern.

Neben grünem Weihnachtsschmuck und leckeren Plätzchen gab es auch Windlichter aus Konservendosen, die mit rotem Filz eine Nikolausmütze verpasst bekommen hatten, sowie Holzschmuck, Metall- und Steindekorationen. Für die Kleinen gab es Kinderpunsch, und ein reichhaltiges Kuchenbuffet sorgte für volle Mägen.

Auch die kfd hatte sich einiges einfallen lassen. "Den Basar gibt es ja schon seit vielen Jahren. Allerdings wurde das Angebot an Selbstgemachten über die Jahre weniger", berichtete Beate Knecht. "Da kam vor etwa fünf Jahren die Bücherei auf uns zu und bot an, dass wir uns mit ihrem Buchtag zusammentun." Auch der Weltladen war wieder mit dabei. "Letztlich ist es auch das Cafeteria-Angebot mit ,Hexensuppe', Kaffee und Kuchen, das von den Leuten gut angenommen wird", resümierte Beate Knecht. Gestern gab es zudem noch Musik mit Monika Frenzel, die nachmittags adventliche Lieder präsentierten. Außerdem las Bücherei-Mitarbeiterin Patricia Knecht aus einem neuen Kinderbuch vor.

Neben den Kränzen gab es auch Kulinarisches zu kaufen, etwa fantasievoll abgefüllte Backmischung in Einweckgläsern. Im Angebot waren zudem Schmuck und selbst gestrickte Socken. Auch die Tombola kam gut an, und der Hauptpreis, ein Kupferstich, wechselte schon am frühen Samstagabend den Besitzer. Auch der Restbestand an gestickten Decken, Postkarten und Streichholzschachtelhüllen der vor zwei Jahren verstorbenen Gerda Franke, Gründerin der Litauenhilfe, wurde verkauft. "Wir sammeln jedes Jahr fleißig und bekommen immer um die 5000 Euro zusammen, die wir dann auf verschiedene Hilfsprojekte in Ghana, Namibia, Indien und eben auch Litauen verteilen", sagte Beate Knecht.

Ansonsten bot der Basar aber vor allem die Gelegenheit, ein ausgedehntes Schwätzchen zu halten.

Quelle: RP
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