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Hückeswagen
Bauchtänzerinnen mit Leidenschaft beim orientalischen Tanzfest dabei

Hückeswagen: Bauchtänzerinnen mit Leidenschaft beim orientalischen Tanzfest dabei
Die Bauchtänzerinnen - hier zu sehen ist die Gruppe "Dassuma" - überzeugten mit ausgefallenen Choreografien. FOTO: Hertgen
Hückeswagen. Mehr als 20 Hobby-Bauchtänzerinnen präsentierten auf der Bühne des Forums eine Show, die bei den etwa 200 Zuschauern für Begeisterung sorgte. Von Heike Karsten

Fest in Frauenhand war die Bühne des Forums am Samstagabend, als mehr als 20 Hobby-Bauchtänzerinnen aus dem Bergischen Land gemeinsam ein orientalisches Tanzfest präsentierten, das beim Publikum für Begeisterung sorgte. Bei den Schleier-, Lichter-, Stock- und Säbeltänzen ließen die Tänzerinnen in farbenfrohen bauchfreien Glitzerkostümen ihre Hüften kreisen.

Die Gruppen Patchouli, Al Salam, MishMish und Dassuma überzeugten dabei mit ausgefeilten Choreografien - unter anderem auf Filmmelodien wie "Goldfinger" und "Dragonheard". Ein Höhepunkt des Abends war die Live-Musik-Begleitung durch das "Erste Gruitener Trommelensemble" aus Haan unter Leitung von Bruno Assenmacher. Die Projekt-Gruppe schaffte einen fließenden Übergang von arabischen zu afrikanischen Rhythmen, zu denen die Tänzerinnen ihre Hüften nicht nur schwangen, sondern regelrecht vibrieren ließen.

Organisiert wurde die Show von den Bauchtanz-Dozentinnen Barbara Sondermann und Heike Göbert, die sich schon mehr als 25 Jahre dem orientalischen Tanzstil verschrieben haben. Dass Tanzen jung und fit hält, bewies Sondermann mit einem klassischen Bauchtanz-Solo. "Durch den Tanz bekommt man ein viel besseres Körpergefühl", bestätigte die 64-Jährige.

Ein besonderes Talent bewies die 23-jährige Studentin Mascha Plotnikova. Ihre weich fließenden Hüftbewegungen, das Vibrieren des Beckens und das Schlängeln des Körpers drückten gleichzeitig Stolz, Leidenschaft und Lust aus, was Männer und Frauen an diesem Tanzstil gleichermaßen fasziniert. "Der Bauchtanz bringt einem den eigenen Körper näher", sagte die junge Tänzerin aus Sibirien, die mit ihrer Mutter auf der Bühne stand.

Die rund 200 Zuschauer im halb gefüllten Forum bestanden zum größten Teil aus Freunden und Angehörigen der Akteurinnen. Nur wenige Hückeswagener waren gekommen, um sich vom "Tanz des Ostens" begeistern zu lassen. Carmen Amelung und Jacqueline Maikranz aus Wuppertal waren begeistert. "Das ist wirklich ganz toll", sagte das Mutter-Tochter-Gespann, das selbst seit eineinhalb Jahren den Bauchtanz erlernt. Fündig wurde es auch beim Basar im Foyer, der eine große Auswahl an neuen und gebrauchten Kostümen und Zubehör bot.

Dass die Shi-Sha-Show komplett von Amateuren auf die Beine gestellt wurde, bemerkte das Publikum lediglich an den andauernden Mikrofonproblemen bei den Ansagen und dem unterschiedlichen Leistungsniveau der einzelnen Tänzer. Die Liebe und Leidenschaft zum Tanz, die die Akteurinnen vermittelten, machten das jedoch schnell wett.

Quelle: RP
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