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Hückeswagen
Bauhof erneuert Spielplätze in der Stadt

Hückeswagen: Bauhof erneuert Spielplätze in der Stadt
Im Frühjahr wurde bereits der Spielplatz Zur Landwehr in Wiehagen neugestaltet. Kletterturm, Fallschutz, Schaukel und Sand wurden erneuert. FOTO: Jürgen Moll
Hückeswagen. Pro Jahr stellt die Stadt 10.000 Euro für die Instandhaltung und Neuanschaffungen zur Verfügung. Mittelfristig soll die Spielplatz-Planung überarbeitet werden. Von Wolfgang Weitzdörfer

Sie gehören zum Stadtbild genauso dazu, wie die Kinder, die auf ihnen herumtollen und viel Spaß haben: die 27 Spielplätze, die es in der Schloss-Stadt gibt. "Dazu kommt noch ein Bolzplatz. Und natürlich werden die Spielplätze unterschiedlich genutzt", sagt Anja Kölsch, die in der Stadtverwaltung für die Spielplätze zuständig ist. Mit zu den 27 Spielplätzen gerechnet werden die der Grundschulen und der Erich-Kästner-Schule.

Die Pflege der Anlagen übernimmt dabei der gemeinsame Bauhof von Hückeswagen und Wipperfürth, berichtet Anja Kölsch. "Die Mitarbeiter kümmern sich alle 14 Tage um die Grünflächen, die Spielgeräte werden einmal pro Woche überprüft." Die der Spielplätze in den Schulen zweimal pro Woche: "Weil die mehr in Gebrauch sind", erläutert die Mitarbeiterin des Bauamts. Kleinere Probleme würden dabei direkt behoben. "Lockere Schrauben zum Beispiel werden direkt nachgezogen. Auch wenn Sprossen an Leitern ohne großen Aufwand repariert werden können, machen das die Mitarbeiter des Bauhofs direkt bei der wöchentlichen Sichtung", sagt Anja Kölsch.

Zurzeit wird der Spielplatz in Unterscheideweg erneuert: Der Bagger ist allerdings kein Spielgerät... FOTO: Stephan Büllesbach

Aber nicht nur die Schul-Spielplätze sind in steter Nutzung, auch viele der öffentlichen Spielplätze werden zum Teil sehr intensiv genutzt: "Zu den höher frequentierten Anlagen gehören etwa die auf dem Dierl, am Walker Weg, an der Landwehr und der Goethestraße", zählt Kölsch auf. Die Verwaltungsmitarbeiterin bekommt dabei regelmäßige Rückmeldungen der Spielplatznutzer - vor allem von deren Eltern. "So wurde uns etwa mitgeteilt, dass der Spielplatz an der Goethestraße ein wenig hübscher gemacht werden sollte", sagt Kölsch. Die Rückmeldungen beschränkten sich dabei auf die ohnehin mehr genutzten Spielanlagen. Man müsse sich dazu übrigens etwa gar nicht auf den Weg ins Bürgerbüro machen, sagt Kölsch. "Feedback kann auch über den elektronischen Mängelmelder auf der Website der Stadt gegeben werden."

Einmal pro Jahr müssen alle 27 Spielplätze in der Schloss-Stadt auf den Prüfstand, berichtet Kölsch: "Diese Hauptinspektion wird von einem externen Unternehmen gemacht." Dabei würden die Anlagen überprüft und ein Status quo erstellt: Wo muss in den kommenden Jahren was gemacht werden? "Das sprechen wir dann mit den Mitarbeitern vom Bauhof ab", sagt Kölsch. Dabei werde immer wieder deutlich, dass sich ein Spielplatzdesign im steten Wandel befinde. Bei der Stadtverwaltung sei man offen für neue Ideen - sofern diese denn finanziell umgesetzt werden können. Denn nicht nur in Zeiten des Haushaltssicherungskonzepts seien die städtischen Mittel für die Spielplätze begrenzt. "Pro Jahr stehen uns 10.000 Euro für Neuanschaffungen im Budget zur Verfügung", bestätigt Bauamtsleiter Andreas Schröder.

Das erscheint allerdings nur auf den ersten Blick als stolze Summe: "Wenn man bedenkt, dass ein richtig gutes und schönes Klettergerät schon mal 15.000 bis 20.000 Euro kostet, sieht das schon ganz anders aus", sagt Schröder und ergänzt: "Es gibt heutzutage Spielgeräte, die nicht vergleichbar damit sind, was wir früher hatten." Wohl allerdings auch nicht preislich, betont der Bauamtsleiter. Denn abgesehen von Neuanschaffungen müssten die vorhandenen Spielgeräte ja auch gepflegt werden. Daher sei es auch sehr begrüßenswert, wenn durch die Initiative der Eltern die Instandhaltung der Spielplätze unterstützt werde. "Die Streichaktion am Dierl, die ja vor einigen Wochen von einer Gruppe von Eltern initiiert wurde, ist in diesem Zusammenhang aber leider die Ausnahme", bedauert Anja Kölsch.

Daher werde man künftig die Spielplatz-Planung überdenken, kündigt Schröder an: "Dazu gibt es aber noch nichts Spruchreifes, wir sind da erst in den Anfängen."

Quelle: RP
 
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