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Hückeswagen
Bergischer Geschichtsverein ist mit dem Vorjahr zufrieden

Hückeswagen. Iris Kausemann, Vorsitzende des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Hückeswagen, ist zufrieden mit der Vereinsarbeit im vergangenen Jahr. "Ich würde mir einzig ab und zu ein bisschen mehr Teilnahme der Mitglieder bei Veranstaltungen wünschen", sagte sie am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung im Heimatmuseum, zu der knapp 20 Mitglieder gekommen waren. Es standen Neuwahlen an, die jedoch keine großen Überraschungen boten: Einstimmig wurde Kausemann in ihrem Amt bestätigt, ihr bisheriger Stellvertreter Hans-Gerd Langguth kandidierte nicht mehr, auf den Vorstandsposten wurde Fritz Matschureit gewählt.

Der Blick auf das Vorjahr zeigte zum einen eine stabile Mitgliederzahl von 127 und zum anderen eine ansprechende Veranstaltungsdichte. So gab es fünf Vorträge und drei Studienfahrten sowie die schon traditionellen Veranstaltungen wie die Teilnahme an der Bergischen Wanderwoche und der Adventsfeier im Heimatmuseum. Und beim Blick nach vorne ging es ähnlich weiter: Der erste Vortrag von Jutta Keller zum "bergischen Reformator" Adolf Clarenbach habe schon stattgefunden, bereits am 10. März stehe nun die erste Exkursion nach Köln und Wuppertal an: "Wir machen eine Stadtführung durch Köln mit Wolfgang Stöcker, die uns auch ins Prätorium führen wird. In Wuppertal geht es ins Museum Frühindustrialisierung, wo Marc Chudaska, der schon einmal zum Thema Reinheitsgebot bei uns zu Gast war, einen Vortrag über 'Bier und Bibel' halten wird", sagte Kausemann.

Auch in diesem Jahr werde man an der Bergischen Wanderwoche teilnehmen sowie weitere Vorträge und Tagesfahrten, etwa nach Osnabrück oder ins Ruhrgebiet, sowie eine Zweitagesfahrt nach Würzburg unternehmen. Traditioneller Jahresabschluss werde dann wieder die Adventsfeier bilden, die in diesem Jahr am 30. November geplant sei.

Kausemann wies darauf hin, dass auch das Archiv des Bergischen Geschichtsverein nun fertig verzeichnet sei und somit bald für die Forschung offen sein werde: "Geplant ist für dieses Jahr, dass wir an jedem ersten Samstag des Monats von zehn bis zwölf Uhr das Archiv der Bergischen Zeitgeschichte öffnen und im Anschluss von zwölf bis 14 Uhr das Archiv des Bergischen Geschichtsvereins", sagte Kausemann, die zudem ankündigte, dass man für die Straßennamen des Neubaugebiets im Brunsbachtal nach Persönlichkeiten der Stadtgeschichte Ausschau halten und diese der Stadtverwaltung vorlegen werde.

(wow)
 
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