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Hückeswagen
Blitzer nach Brandanschlag außer Betrieb, jetzt misst der Radarwagen

Hückeswagen: Blitzer nach Brandanschlag außer Betrieb, jetzt misst der Radarwagen
Die Spuren, die das angezündete Benzin auch auf dem Gehweg verursacht hat, sind noch deutlich zu sehen. FOTO: Stephan Büllesbach
Hückeswagen. In Saarbrücken hatten Unbekannte Ende März eine stationäre Blitzeranlage geteert und gefedert. Deutlich brachialer gingen die Täter zu Werke, die am frühen Morgen des 1. April die Blitze an der B 237 in Kammerforsterhöhe beschädigten. Hatten sie doch um den Turm Benzin verteilt und entzündet. Zwar konnte die alarmierte Feuerwehr das Feuer löschen, der Schaden bewegt sich aber nach Aussage von Kreis-Sprecher Phillip Ising im vierstelligen Bereich.

Die Kreisverwaltung, Betreiberin der Tempomessanlage, hat die Elektronik eingeschickt. "Beschädigt wurde sie durch das Feuer nicht", sagte Ising. Der Turm jedoch ist durch das Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen worden: Die Gummidichtungen sind teilweise verschmort, die Fenster blind, bei einem war sogar versucht worden, die Scheibe zu zertrümmern. Auch diese muss nun ausgetauscht werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, bislang aber ohne Erfolg.

Der Kreis wartet nun auf den Kostenvoranschlag für die Reparatur. Bis zur Wiederherstellung bleibt die Anlage außer Betrieb. Ising kündigte jedoch an, dass der mobile Blitzer der Bußgeldstelle den Bereich in dieser Zeit verstärkt anfahren wird.

Eine Scheibe wurde offenbar mit einem spitzen Gegenstand beschädigt. FOTO: Stephan Büllesbach

Bereits das Vorgängermodell in Kammerforsterhöhe, ein "Starenkasten", war im Oktober 2015 angezündet worden. Die Scheiben der neuen Blitze wurden im Mai 2016 zerkratzt und drei Monate später mit blauer Farbe beschmiert.

(büba)
 
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