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Hückeswagen
Brücken-Ärger nimmt für die Anwohner ein gutes Ende

Hückeswagen. Das Lächeln ist in die Gesichter vieler Anwohner der Wohnsiedlungen Höchsten und Mühlenfeld links und rechts des Radwegs zurückgekehrt. Es hat ihren verärgerten Mienen wieder Platz gemacht. Der Grund: Am 13. April hatte die Stadt die marode Brücke an der Brückenstraße auch für Fußgänger und Radler gesperrt, nachdem Fahrzeuge über zwölf Tonnen sie schon seit einigen Jahren aus Sicherheitsgründen nicht mehr befahren durften.

Nach vielen Diskussionen und einer "Mobilen Redaktion" unserer Zeitung im August lenkte die Stadt ein: Nicht zuletzt dank der Unterstützung von CDU-Ratsherren, die dort wohnen, und einer Hückeswagener Firma, die Material stiftete, konnte die Brücke Anfang Oktober wieder für die Fußgänger geöffnet werden.

Der Ärger über die Sperrung war jedoch groß gewesen. Immer wieder wurden Anwohner beim Bürgermeister und den Ratsparteien vorstellig, um wenigstens die Öffnung der Brücke für Fußgänger zu erreichen. Ein Gutachter war jedoch im März zu dem Entschluss gekommen, dass die Brücke, die teilweise mehr als 130 Jahre alt ist, nicht mehr sicher genug ist und hatte der Stadt die Sperrung angeraten.

Das Lächeln der Anwohner dürfte seit der "Weihnachtssitzung" des Rates noch größer sein, verkündete Bürgermeister Dietmar Persian doch, dass die Stadt im kommenden Jahr eine neue Fußgängerbrücke erstellen wird. Damit wäre die kurze fußläufige Verbindung zwischen dem Höchsten und dem Mühlenfeld auf Jahre hinaus gesichert.

(büba)
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