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Hückeswagen
Das Berufskolleg wächst um ein Drittel

Hückeswagen: Das Berufskolleg wächst um ein Drittel
Mareike Kleinschmidt (r.) und Tiffany Kaufmann sowie Mitschüler in einem der beiden neuen Klassenräumen. FOTO: Jürgen Moll
Hückeswagen. Am 20. Juni 1993 schloss das Marienhospital, Hückeswagens letztes Krankenhaus, für immer. Dennoch herrschte in dem Gebäude reges Treiben. Seit vier Jahren werden dort sogar junge Menschen unterrichtet, und das Berufskolleg Hückeswagen - Privatschule Bergischer Unternehmer expandiert weiter. Von Stephan Büllesbach

Im November hatten die Bauarbeiten mit der Umgestaltung einer ehemaligen Arztpraxis begonnen, inzwischen sind die beiden neuen Klassenräume, das Schülercafé, ein Lehrerbüro und ein Besprechungsraum fertiggestellt. Gestern Nachmittag wurde der neue Schultrakt eingeweiht.

Schulleiter Dr. Manfred Schinner erinnerte an die provisorischen Anfänge 2010/11 in einem Pavillon an der Realschule und daran, wie das Berufskolleg ab Mitte 2011 mit den ersten Klassenräumen im umgebauten ehemaligen Krankenhaus richtig durchstartete. "Das einzigartige Bildungsangebot der Kombination aus IHK-Abschluss und Abitur, die motivierten Lehrer und Schüler, die enge Verzahnung von schulischer und betrieblicher Ausbildung sind einige Exzellenzfaktoren, die in den vergangenen fünf Jahren die sehr guten Leistungen unserer Schüler möglich gemacht haben", betonte Schinner. Die modern und schön ausgestatteten Räume seien ein ebenso wichtiger Faktor - das Aushängeschild und die Grundlage für die angenehme Lernatmosphäre an der Schule.

Er dankte dann vor allem den Firmen, die die Ausstattung und Einrichtung für den neuen Schultrakt gestiftet hatten: arcus-Treppen, Klingelnberg, proroll, Steuerberaterin Steffi Wolter (alle Hückeswagen), BEW (Wipperfürth), HBS Betz (Radevormwald), Bornemann Signiertechnik (Wermelskirchen) sowie der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen und der Stadtsparkasse Remscheid.

Mit den beiden Sparkassen schloss das Berufskolleg gestern noch einen Kooperationsvertrag. So sollen deren Mitarbeiter vor allem in den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern wie BWL und VWL Unterrichtsprojekte betreuen.

Dann blickte der strategisch-pädagogische Berater der Schule, Dieter Schruff, auf die Bauarbeiten in den vergangenen etwa sechs Monaten zurück: "Wände wurden eingerissen, schwere Stahlträger eingezogen, Öffnungen verschlossen, neue Türöffnungen geschaffen, Leitungen "intelligent" verlegt", nannte er einige Beispiele.

Vor eineinhalb Jahren waren er und der andere Mitinitiator der Privatschule, Harald Pflitsch, in den Ruhestand verabschiedet worden. "Ich habe meinerseits aber signalisiert, für das Projekt Ausbau bzw. Erweiterung noch zur Verfügung zu stehen", blickte Schruff zurück. "Dieses Projekt und damit meine Mission ist jetzt beendet."

Quelle: RP
 
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