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Hückeswagen
Der Ein-Euro-Verein sucht wieder neue Projekte für die Schloss-Stadt

Hückeswagen. Der Verein "(D)ein Euro für Hückeswagen" hat ein gutes erstes Geschäftsjahr hinter sich. Bei der Jahreshauptversammlung im "Justhof" zeigte sich jetzt der Vorstand um den Vorsitzenden Yong-Hun Kim optimistisch. Das erste Projekt, ein Defibrillator für den Sportplatz, konnte realisiert werden. Des Weiteren sponsert der Verein zwei Ruhebänke im Stadtgebiet. Nach einem Stadtrundgang des Vorstands und in Abstimmung mit der Stadtverwaltung sollen diese in Kürze im Bereich Weierbach, unterhalb des Friedhofs, sowie am Radweg, am ehemaligen Bahngleis in Kleineichen, aufgestellt werden. Von Heike Karsten

175 Mitglieder hat der Verein aktuell, Ende 2015 waren es 150. "Das ist ein guter Zulauf für das erste Jahr, auch wenn wir von der angestrebten Zahl von zehn Prozent aller Hückeswagener, also zirka 1600, noch sehr weit entfernt sind", sagte Andreas Pohl. Der Initiator des Vereins wurde von den Mitgliedern zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Er rückt damit für Oliver Ballert nach, der das Amt im November aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte. Erweitert wurde der dreiköpfige Vorstand durch Monika Jeschke als Schriftführerin und Bernd Müller als Beisitzer. "Für drei Schulterpaare ist es einfach zu viel Arbeit", begründete Pohl.

Kassierer Bernd Lindmeyer präsentierte positive Zahlen für das abgelaufene und das neue Geschäftsjahr. Überraschend war, dass 2015 die eingegangenen Spenden die Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge deutlich überstiegen. Zu den Spenden zählten unter anderem zwei Nachlässe aus Todesfällen sowie der von Wilfried Stawicki initiierte Antik-Trödel, der 890 Euro in die Vereinskasse brachte (die BM berichtete).

"Nach dem Einzug der Mitgliedsbeiträge im April werden dem Verein wieder rund 7000 Euro zur Verfügung stehen", kündigte Lindmeyer an. Eine große Summe, um weitere Projekte in der Schloss-Stadt zu unterstützen. Allerdings fehle es noch an neuen Projektideen. "Die Resonanz ist schleppend. Die Idee des Vereins scheint noch nicht in den Köpfen der Bürger angekommen zu sein", sagte Pohl. Vorschläge für die Verwendung des Geldes kann jeder machen, auch wenn er nicht Mitglied ist. Über die Auswahl der zur Wahl stehenden Projekte entscheiden die zahlenden Mitglieder per Online-Abstimmung.

In Zukunft möchte der Vorstand den Fokus auf die weitere Mitgliederwerbung richten. Um Ideen zur Verschönerung der Stadt zu sammeln, könnten beispielsweise öffentlich organisierte Stadtrundgänge angeboten werden. www.1eur-hw.de

Quelle: RP
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