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Kommentar
Die Sperrung ist unumgänglich

Kommentar: Die Sperrung ist unumgänglich
BM-Redakteur Stephan Büllesbach (l.) im Gespräch mit einem der etwa 100 Besucher der Mobilen Redaktion. FOTO: Moll, Jürgen (jumo)
Hückeswagen. Der Ärger der Anwohner über die Sperrung ist verständlich: Während für Autofahrer der Umweg kein größeres Problem darstellt, ist der längere Fußweg gerade für Ältere beschwerlich. Doch an der Sperrung führt kein Weg vorbei. Denn die rechtlichen Schwierigkeiten, die die Verantwortlichen im Rathaus bei einem Unglück bekämen, sind deutlich höher einzuordnen, als der kurze Weg ins andere Wohngebiet.

Fakt ist: Der Gutachter hat der Stadt geraten, die Brücke spätestens Ende April komplett zu sperren und bis spätestens Ende 2016 abzureißen. Denn die Sicherheit des maroden Bauwerks kann nicht mehr garantiert werden. So war die Stadt gefordert, die Sperrung umgehend umzusetzen. Würde sie der Empfehlung des Gutachters nicht Folge leisten und jemand würde durch das desolate Geländer brechen und auf den Radweg stürzen, stünden die Verantwortlichen im Schloss mit einem Bein im Gefängnis - hätten sie sich doch einer strafbaren Handlung schuldig gemacht. Zudem wäre das Geschrei nach der Bestrafung der Schuldigen groß.

So muss letztlich darauf gehofft werden, dass dank privater Spender die Brücke für die Fußgänger gerettet werden kann. Denn dass sie für die beiden Wohngebiete unverzichtbar ist, wurde gestern noch einmal deutlich. Am Zug ist jetzt die Politik, den Weg für eine Sanierung freizumachen. büba

Quelle: RP
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