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Hückeswagen
Ein Sporterlebnis für die ganze Familie

Hückeswagen: Ein Sporterlebnis für die ganze Familie
Schon die Kleinsten - hier die Mädchen U 6 beim 200-Meter-Lauf - gingen mit viel Ehrgeiz an den Start des Talsperrenlaufs. FOTO: Jürgen Moll
Hückeswagen. Es ist eine Veranstaltung für die ganze Familie: Am Samstag kämpften knapp 300 Läufer - vom Kindergartenkind bis zum Senior - um den schnellsten Zieleinlauf auf dem Sportplatz. Zum 33. Mal hatte der Stadtsportverband (SSV) zum Talsperrenlauf an der Schnabelsmühle und entlang der Wupper-Vorsperre eingeladen. Von Heike Karsten

Auch das Wetter spielte mit und bescherte den Hobby-Sportlern Sonnenschein und milde Temperaturen. Elf Mal schlug der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Quass die Startklappe zu den Läufen zwischen 200 und 10.000 Metern. Schon die Jüngsten hatten dabei ihren Spaß, kräftig unterstützt und angefeuert von den Eltern. Die Schulen und Kindergärten hatten im Vorfeld entsprechend fleißig für den Talsperrenlauf geübt. "Wir haben gelernt, dass man die Arme beim Laufen mitnehmen muss", sagte Mariola und fügte hinzu: "Außerdem muss man immer nach vorne gucken, sonst ist man abgelenkt."

Die Sechsjährige zählte zu den 20 Startern des Margarete-Starrmann-Kindergartens. Jeden Donnerstag trainieren die Erzieherinnen Susi Schmitz und Stasha Fischer mit der Lauf-AG des Awo-Kindergartens das richtige Laufen. "Es ist nicht schlimm, wenn man nicht gewinnt", nahm Stasha Fischer den Druck von den kleinen Wettkämpfern. Marc Wiest (4) hatte dennoch die Tipps beherzigt und siegte in der Gruppe der vier- bis fünfjährigen Jungen. Stolz streckte er auf dem Siegerpodest den Pokal in die Höhe.

Einen erfolgreichen Tag hatte auch Familie Eggert aus Lüttringhausen. Nachdem schon die drei Söhne, die in der Triathlon-Abteilung des ATV trainieren, auf dem Siegerpodest gelandet waren, sicherte sich Vater Jan Eggert den zweiten Platz in der Gesamtwertung des 10.000-Meter-Laufs. "Es ist eine tolle Veranstaltung. Wir versuchen, regelmäßig dabei zu sein", sagte er.

Doch trotz des guten Wetters und entsprechend vieler kurzfristiger Nachmeldungen konnte die Starterzahl von 300 nicht geknackt werden. "Wir hatten sonst immer so zwischen 300 und 400 Teilnehmer", sagte SSV-Vorsitzender Hans-Georg Breidenbach. Die Teilnehmerzahl von 300 sei eine Grenze, unter der sich der Aufwand nicht mehr lohne. Der Talsperrenlauf werde aber auch in Zukunft Bestand haben. "In welchem Umfang, ist dann von der Helfersituation abhängig", kündigte er an. Am Samstag sorgten der RSV 09 für die Bewirtung, der TVW für die Anmeldungen und die Laufgemeinschaft (LG) Hückeswagen für die Streckenbetreuung.

Vor dem ersten Startschuss um 14 Uhr hatte es Aufregung bei der Organisation gegeben, wie Andreas Gotter vom SSV berichtete: "Zuerst hatten wir kein Internet auf dem Sportplatz, dann hatte die Zielmatte keinen Empfang." Seit vier Jahren wird eine Hard- und Software für die Zeitabnahme per Chip verwendet. "Seitdem ist es für uns deutlich einfacher geworden, aber es kostet uns auch jedes Mal 1500 Euro", sagte er.

Einmal mussten die Ersthelfer vom Deutschen Roten Kreuz den Krankenwagen rufen, als bei einem Jugendlichen nach dem Lauf der Kreislauf versagte. www.stadtsportverband-hueckeswagen.de/33-talsperrenlauf/

Quelle: RP
 
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