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Hückeswagen
Einmündung Bevertalstraße ist kein Unfallschwerpunkt

Hückeswagen: Einmündung Bevertalstraße ist kein Unfallschwerpunkt
Bei diesem Unfall Ende August wurden der Motorradfahrer und seine Sozia schwer verletzt - der junge Mann aus Sprockhövel hatte die Vorfahrt eines Autofahrers missachtet. FOTO: St. Büllesbach
Hückeswagen. Es hat in den zurückliegenden Jahren einige Unfälle im Einmündungsbereich der Bevertalstraße in die B 237 gegeben - aber ein Unfallschwerpunkt ist die Kreuzung eindeutig nicht. Das stellte Michael Kirch von der Stadtverwaltung zu Wochenbeginn im Ausschuss für Bauen und Verkehr fest.

Nach einem schweren Unfall Ende August habe die Kreispolizeibehörde vom 27. September bis zum 6. Oktober sogenannte Verkehrsmessungen auf der Bundesstraße im Einmündungsbereich vorgenommen, dabei sei die Geschwindigkeit von fast 94.000 Fahrzeugen gemessen worden. Ergebnis: 85 Prozent der Auto- und Motorradfahrer waren dort mit rund 60 Kilometern pro Stunde unterwegs - maximal 100 km/h sind zulässig, da der Streckenabschnitt der Bundesstraße noch außerhalb der geschlossenen Ortschaft liegt.

Die Unfälle, die es dort gegeben hat, seien auch nicht auf eine einzige Ursache wie zum Beispiel überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen, betonte Kirch. Es werde deshalb von Seiten des Straßenverkehrsamts und der Polizei nichts unternommen, um den Kreuzungsbereich in irgendeiner Weise sicherer zu machen.

(bn)
 
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