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Hückeswagen
Entscheidung zum Etapler Platz erst 2017

Hückeswagen: Entscheidung zum Etapler Platz erst 2017
Für diesen Bereich am Etapler Platz fordert die CDU eine Überquerungshilfe. FOTO: Moll (Archiv)
Hückeswagen. Erst im neuen Jahr wird der Fachausschuss über die Notwendigkeit einer Überquerungshilfe beraten. Von Brigitte Neuschäfer

Ist für den Schutz von Fußgängern eine Überquerungshilfe im Bereich zwischen dem Etapler Platz und dem Schwarzen Weg notwendig? Und, wenn ja, wie sollte sie aussehen? Darum wird es im Februar kommenden Jahres im Bauausschuss gehen. Der Stadtrat einigte sich darauf bei seiner Sitzung am Dienstagabend. Auslöser der Diskussion dort war ein Antrag der CDU. Sie fordert die Überquerungshilfe für den Bereich zwischen dem Neubau, in dessen Erdgeschoss die Volksbank untergebracht ist, und dem Imbiss "Lavash" (früher "Schlemmerkotten") am Schwarzen Weg.

Der CDU wäre eine Entscheidung über ihren Antrag schon jetzt im Stadtrat lieber gewesen. Das unterstrich Fraktionschef Christian Schütte in der Ratssitzung. Denn die Christdemokraten sehen "Gefahr im Verzug". Die Situation sei für Fußgänger, die vom Parkplatz hinter dem Schwarzen Weg aus zum Etapler Platz gehen wollen oder zurück, derzeit ohne Überquerungshilfe ausgesprochen gefährlich. Das sei bedingt durch Autofahrer, die aus dem Kreisverkehr kommend in Richtung Etapler Platz und Innenstadt fahren und schnell in Gefahr geraten, kreuzende Fußgänger zu übersehen. Schnelles Handeln sei zwingend erforderlich, unterstrich Schütte.

Tatsächlich hat es auf dem kurzen Straßenstück zwischen dem Kreisverkehr Wupperaue und der Einmündung in die Peter- und Bahnhofstraße in den zurückliegenden Jahren aber nur einen Unfall gegeben, wie Michael Kirch von der Stadtverwaltung im Rat noch einmal betonte. Auch aus Sicht der Polizei sei deshalb kein dringender Handlungsbedarf gegeben. Durch die Neugestaltung des Etapler Platzes hätten sich die Verhältnisse inzwischen allerdings geändert, erwiderte Schütte. Weitaus mehr Fußgänger als früher überquerten die Straße, um zu den Geschäften links oder rechts davon zu kommen. Entsprechend höher sei das Gefahrenpotenzial.

Grundsätzlich gibt es eine politische Mehrheit für diese Meinung, wie sich in der Ratssitzung zeigte. Ausdrücklich begrüßte Shirley Finster von den Grünen den CDU-Antrag. Täglich komme es zu "gefährlichen und haarsträubenden Situationen" auf der Straße Etapler Platz. Grundsätzlich sei zu überlegen, ob nicht das gesamte Straßenstück verkehrsberuhigt werden solle, regte Horst Fink (SPD) an. Ziel könne dann sein, dass Kraftfahrer und Fußgänger grundsätzlich gleichberechtigt seien und damit Schrittgeschwindigkeit für Autofahrer auf der ganzen Straße Etapler Platz zur Pflicht werde.

Die Stadtverwaltung wird nun für die Sitzung des Bauausschusses im Februar konkrete Vorschläge erarbeiten.

Quelle: RP
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