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Hückeswagen
Erstes Räucherfest der Sportangler an den Entenhäusern im Stadtpark

Hückeswagen: Erstes Räucherfest der Sportangler an den Entenhäusern im Stadtpark
Die Entenhäuschen sind das Domizil des Sportanglervereins, der dort jetzt sein Räucherfest feiert. FOTO: Büba (Archiv)
Hückeswagen. Das ehemals schwarz-weiße Fachwerk ist, zumindest nach außen hin, verschwunden. Stattdessen sehen die drei Entenhäuschen im Stadtpark in unmittelbarer Nähe zum Teich fast schon skandinavisch aus - wären ihre Schlagläden und Türen nicht Bergisch-Grün, sondern Schwedisch-Rot. Ein halbes Jahr lang hatten 2016 Mitglieder des Sportanglervereins nach dem Abriss der maroden Gebäude die Entenhäuser am Stadtpark-Teich neu errichtet. Nun steht die erste größere Aktion an, an dem eine breite Öffentlichkeit teilnehmen kann: das Räucherfest am ersten September-Wochenende.

Am Samstag, 2. September, 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, 3. September, 11 bis 18 Uhr, bieten die Sportangler vor allem geräucherte Forellen an. "Die sind aber nicht aus dem Teich", versichert Vorsitzender Dieter Klewinghaus und lacht, "sondern von einem Fischhändler aus Lindlar". Zudem werden Grillwürstchen, Kaffee, Kuchen und kalte Getränke verkauft. Im Herbst 2014 war bei einer Kontrolle der Pumpe des im Teich installierten Springbrunnens, die im ehemaligen Entenhaus montiert war, aufgefallen, dass die Fachwerkgebäude marode sind. War doch Wasser in die Elektrounterverteilung eingedrungen. Die Ursache für den massiven Wassereinbruch waren fehlende Pappschindel in der Dachverkleidung, die fast komplett von der Dachschalung abgerissen worden waren. Unbekannte waren offenbar vom hinter den Gebäuden liegenden Hang auf das Dach geklettert und hatten ein Loch hinein geschlagen, wodurch das Wasser ins Innere gelangte. Das war aber erst nach Monaten aufgefallen.

Die Stadt schlug daraufhin im Januar 2015 der Politik drei Varianten zur Abstimmung vor, letztlich folgte sie dem Vorschlag von Dieter Klewinghaus. Der Vorsitzende des Sportanglervereins und Leiter des Regionalen Gebäudemanagements brachte ins Spiel, dass die Stadt dem Verein das Geld für den Abriss zur Verfügung stellt, der damit die Entenhäuschen auf Vordermann bringt und anschließend in Schuss hält. 18.000 Euro erhielt der Verein für den Abriss und den Neuaufbau, dafür darf er das Gebäude für fünf Jahre nutzen. Anschließend kann die Nutzung immer wieder verlängert werden.

Die Entenhäuschen sind inzwischen zum festen Domizil der Sportangler geworden. Dort tagt nicht nur der Vorstand, sondern die Mitglieder treffen sich im Sommerhalbjahr jeden letzten Freitag im Monat zum Stammtisch. Auch dient das Gebäude als Lagerfläche. Der Stadtparkteich ist zudem Angelgebiet: Vornehmlich fischen dort die Angler neben Forellen auch Karpfen, Rotaugen und Barsche.

(büba)
 
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