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Hückeswagen
Festlicher Lichterglanz für die Islandstraße

Hückeswagen: Festlicher Lichterglanz für die Islandstraße
Handwerker bei der Arbeit für die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt. Fabian Lambrecht vom Dachdeckerbetrieb Hunker aus Hückeswagen befestigte eine der Lichterketten an einer Hausfassade. FOTO: Jürgen Moll
Hückeswagen. Hückeswagens Handwerkerschaft hat am Samstagvormittag wieder eine Extraschicht eingelegt und Islandstraße und Bachstraße mit etwa 25 Lichterketten der Werbegemeinschaft weihnachtlich geschmückt. Von Wolfgang Weitzdörfer

Das Thermometer zeigte am Samstagvormittag durchaus spätherbstliche drei Grad, trotzdem bekam die Islandstraße ihre "Weihnachtskleidung" angezogen. 17 Handwerker rund um Organisator Guido Schnitzler waren ab 8 Uhr morgens am Werk, um die 25 Lichterketten der Werbegemeinschaft über der Fußgängerzone sowie an den Häusern an der Islandstraße und der Bachstraße anzubringen. Karsten Schlickowey, Inhaber vom "Stilmix" an der oberen Islandstraße, fand, dass es dafür auch höchste Zeit sei: "Ich glaube fast, dass es vielen Leuten gar nicht so bewusst ist, dass schon am kommenden Wochenende der erste Advent ist", sagte er.

Mit Ausnahme von Dirk Sessinghaus, Chef von Mode Sessinghaus und Accanto, waren die Einzelhändler eher moralisch unterstützend dabei, wie Schnitzler schmunzelnd sagte: "Mit Ausnahme von Dirk Sessinghaus sind die Einzelhändler nicht leiterfest." Uwe Heinhaus vom Spielwarengeschäft Heinhaus kommentierte lachend: "Handel und Handwerk sind eben zwei unterschiedliche Dinge." Aber so gut gelaunt es auch zuging, der Einzelhandel war sich doch deutlich bewusst, wie wichtig - und keineswegs selbstverständlich - die Unterstützung der Handwerkerschaft ist: "Man muss bedenken, dass die Handwerker uns einen halben Arbeitstag sponsern", sagte Schlickowey. Und Heinhaus ergänzte: "Wenn wir die Handwerker nicht hätten, würden wir das gar nicht hinbekommen."

Schnitzler zeigte sich über die große Bereitschaft der Handwerker erfreut: "Ich hatte mit weniger Mitarbeitern gerechnet, das ist schon sehr schön so." Pünktlich um halb zehn Uhr strömten die fleißigen Weihnachtsbeleuchter dann ins Café Bauer: "Dort bekommen wir schon, seit es das Café hier gibt, das Frühstück ausgegeben", sagte Schnitzler. Da auch das Wetter passte - zwar war es kalt, aber eben auch trocken - war der Malermeister mit der Aktion absolut zufrieden: "Es läuft wie geschmiert. Mittagessen gibt es dann beim Metzger Kriegel." Dies wiederum ist ein Dankeschön der Werbegemeinschaft, wie Sessinghaus sagte: "Und im nächsten Jahr geht es dann irgendwann gemeinsam auf einen Dankeschönausflug."

Der Etapler Platz muss in diesem Jahr noch unbeleuchtet bleiben: Die noch zu kleinen Bäume geben es einfach nicht her, wie Sessinghaus erklärte: "Jetzt hoffen wir, dass die Bäume schnell wachsen. Aber immerhin haben wir den Baum am Weberdenkmal im oberen Island auch geschmückt." Überhaupt sei die Weihnachtsbeleuchtung in der Schloss-Stadt sehr atmosphärisch: "Wir brauchen uns nicht vor der anderer Städte zu verstecken", sagte Sessinghaus. Zumal die leicht ansteigende Lage der Fußgängerzone sehr schön aussehe. Viele Bürger schätzten es auch, dass es so abends nicht ganz dunkel sei.

Möglich werde die Beleuchtung durch den Einsatz der Mitglieder der Werbegemeinschaft, die jeweils 50 Euro für die weihnachtlichen Lichter zahlen: "Dazu kommen noch private Spenden. Daher können wir dann im Fall des Falles auch mal defekte Leuchten oder Ketten austauschen", sagte Sessinghaus. Die Weihnachtsbeleuchtung werde nun ab sofort bis um 6. Januar herum jeden Tag von 16 bis 22 Uhr leuchten. "Abgenommen wird sie dann im Laufe des Januar, das hängt immer ein wenig vom Wetter ab", erklärte Sessinghaus.

Quelle: RP
 
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