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Hückeswagen
Freifunk-W-Lan nun empfangbar auch am Sportplatz Schnabelsmühle

Hückeswagen. Dem einen oder anderen mobilfunkaffinen Sportsfreund wird es am Wochenende beim ATV-Triathlon schon aufgefallen sein: Auch rund um den Sportplatz Schnabelsmühle gibt es seit neuestem ein kostenfreies W-Lan-Netz. Das bereits aus dem Innenstadtbereich bekannte Freifunk-Netzwerk ist am Freitag mit Hilfe zweier sogenannter Nano-Stationen installiert worden.

Hintergrund ist eine Kooperation von TBH, Stadtsportverband (SSV) und RSV 09, wie Michael Wolter, zweiter Vorsitzender des TBH und Hauptinitiator des Angebots, erzählt. "Ich bin Abteilungsleiter im Bogensport und merke da immer wieder, dass der Bereich Schnabelsmühle/TBH-Halle topographisch eher ungünstig für Mobilfunkempfang liegt." Wolter hat dabei den Nachwuchs besonders im Visier -für junge Leute sei der Handy-Empfang nun einmal sehr wichtig. "Aber nicht nur für die", wie er schmunzelnd ergänzt: "Jede Fußballmannschaft, jede Trainingsgruppe hat heutzutage ja schon eine Whats-App-Gruppe, um sich zu informieren und sich untereinander auszutauschen", sagt Wolter.

Da sei die Idee aufgekommen, ob es nicht möglich wäre, das Freifunk-Netz auf die Schnabelsmühle auszuweiten. "Der RSV verfügt in der Sprecherkabine über ein W-Lan-Netz, daraufhin habe ich den SSV-Vorsitzenden Hans-Georg Breidenbach auf das Thema angesprochen", sagt Wolter. Der war direkt angetan und stellte den Kontakt zum Raspo her. Wolter wiederum kontaktierte den Freifunk-Betreuer, die Firma Dolphin IT. "Mit den zwei Nano-Stationen, die wir am Freitag installiert haben - eine davon in der Sprecherkabine, die andere in der TBH-Halle - gibt es nun auf dem Sportplatz und rund um die Halle freien W-Lan-Zugang", sagt Wolter. Die Kosten hielten sich dabei in Grenzen, betont er. Schließlich seien die Vereinskassen nicht allzu prall gefüllt: "SSV und TBH haben je eine der Nano-Stationen für jeweils unter 100 Euro gekauft, der RSV stellt sein Netz zur Verfügung."

Auch wenn Passanten und andere Nicht-Sportler ebenfalls davon profitieren können - die Hauptzielgruppe besteht natürlich aus den Sportlern. Die Bandbreite ist für Großveranstaltungen wie den Triathlon nicht ausreichend. Das Angebot richtet sich in erster Linie an die Sportler, sagt Wolter: "Das ist eine Art 'Goodie', damit sie nicht immer die Treppen zur Sprecherkabine hochsteigen müssen, um mal eben etwas zu googlen oder ein Foto zu posten", betont er. Nicht zuletzt sollten Sportstätten ja auch eine Art Begegnungsstätte sein. "Und heutzutage geht diese Begegnung eben auch auf virtuelle Art und Weise vonstatten", ergänzt er.

(wow)
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