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Hückeswagen
Frühlingsbasar "rund ums Kind" schont den Geldbeutel der Eltern

Hückeswagen. Zweimal im Jahr organisiert der Elternrat des katholische Kindergartens St. Mariä Himmelfahrt, Am Kamp, einen Basar mit gebrauchten Kindersachen, Spielzeug, Möbeln und Büchern. Dazu waren am Freitagnachmittag im Gemeindehaus 25 Verkaufstische aufgebaut und von den Eltern gut bestückt worden. Nach Größen sortiert stapelten sich Kinderkleidung und andere nützliche Dinge für den baldigen Frühling - darunter Fahrradhelme und luftige Sommerkleider, wie auch Gartenspielzeug.

"Spielzeug geht immer", sagte Sandra Carofano, die diesen Basar schon mehrfach genutzt hat, um zu klein gewordene Kinderkleidung und ausrangierte Bücher ihrer Sprösslinge zu verkaufen. Dabei kommt es durchaus vor, dass sie das eingenommene Geld an den Ständen anderer Mütter wieder einsetze. "Ich finde das viel besser, als die Sachen im Internet zu verkaufen. Hier kann man gleich anprobieren, und auch die Schadstoffe sind bei getragenen Sachen schon rausgewaschen", zählte sie die Vorteile auf.

Melanie Balgheim konnte beim Basar ihren ausgedienten Kinderwagen verkaufen. "Ich habe ihn zwar fast verschenkt, aber ich habe ein gutes Gefühl dabei. Und die Käufer haben sich gefreut", berichtete die Hückeswagenerin.

Der größte Andrang herrschte in der ersten Stunde, als das Angebot noch am vielseitigsten war. Zu dieser Zeit hatten auch die freiwilligen Waffelbäckerinnen in der zusätzlich angebotenen Cafeteria alle Hände voll zu tun. "Wir haben etwa 100 Waffeln verkauft", berichteten Kathrin Brieden und Christina Ullrich. Der Erlös aus der geringen Standmiete und dem Waffelverkauf kommt wieder dem Kindergarten zugute und wird für Aktionen wie dem Sommerfest eingesetzt, um etwa einen Clown oder eine Märchenerzählerin zu engagieren.

Nach drei Stunden wurden die Tische wieder abgeräumt und der Basar geschlossen. Der Verkaufserfolg war höchst unterschiedlich. "Ich habe dieses Mal nicht so viel verkauft", bedauerte Claudia Bauer, die den Freitag als Termin für einen Basar als ungünstig empfindet. Glücklich dagegen verließ die fast zweijährige Linda mit einer Schnecke zum Hinterherziehen das Gemeindehaus. Oma Brigitte Johnke hatte ihr das niedliche Holzspielzeug gekauft, das nun in Lindas Kinderzimmer ein neues Zuhause gefunden hat.

(heka)
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